Mikogo Feeds abonnieren Ihren XING-Kontakten zeigen

Ausschreibung   Ausschreibung Region Nürnberg, Fürth, Schwabach, Zirndorf für umfassende Bauleistung Neubau

Ausschreibung Los-ID 1647398

Jetzt diese Unternehmen einsehen >>
potentielle Bieter für


kontaktieren
Errichtung einer Kindertagesstätte: GU-Ausschreibung
Schlüsselfertige Errichtung einer Kindertagesstätte in Modulbauweise
f) Art und Umfang der Leistung:
Aktenzeichen 01
Projektnummer 06-18-06
Titel Errichtung einer Kindertagesstätte: GU-Ausschreibung
Beschreibung GU-Ausschreibung
ausf. Beschreibung Schlüsselfertige Errichtung einer Kindertagesstätte in Modulbauweise.
Folgende Gewerke werden getrennt ausgeschrieben und sind in dieser Ausschreibung nicht enthalten:
- Fundamentierung
- Entwässerung
- Erdarbeiten
- Aussenanlagen
- feste Einbauten der Einrichtung
- lose Möblierung
- Baureinigung
- Schulen und Kindergärten
- Kindertagesstätten
- Objekteigenschaft
- Neubauobjekt
90 - Nürnberg, Fürth, Schwabach, Zirndorf
Öffentlicher Auftraggeber
Offenes Verfahren (VOB/A)
Ausführung von Bauleistungen
DE: Deutschland

 

 

Einzelpositionen

 

05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 1 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
1. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN - ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN
Allgemein
Für die Ausführung der nachstehend beschriebenen Leistungen gelten prinzipiell die VOB/C. Die Unterscheidung nach
Leistungen, Nebenleistungen und insbesondere "Besondere Leistungen" sind nicht relevant. Alle für das Ziel nötigen
Leistungen sind zu erbringen und einzukalkulieren. Darüber hinaus sind auch die Abschnitte der VOB/C zur Abrechnung
der Leistungen nicht relevant, es ist eine Pauschale anzubieten.
Es sind die öffentlich, rechtlichen Bestimmungen (wie z. B. LBO, örtliche Bauvorschriften, Arbeitsstätten-Richtlinien,
usw.), die anerkannten Regeln der Technik sowie Hersteller- und Verarbeitungsrichtlinien der verwendeten Materialien
zu beachten und einzuhalten.
Die für die Arbeiten notwendigen Gerüste und Baustelleneinrichtungen müssen der jeweiligen LBO, den DIN- als auch
den Unfallverhütungsvorschriften der örtlichen zuständigen Berufsgenossenschaft entsprechen.
Die Pauschale beinhaltet die fix und fertige Arbeit, einschl. sämtlicher Nebenkosten wie z. B. für Baustelleneinrichtung,
Werkzeuge und sonstige Hilfsmittel, Vor- und Unterhaltung, alle Zuschläge für Überstunden, Wochenend- und Nachtarbeiten,
Kilometerpauschalen, sonstige Auslösungen, usw.; sowie die Sicherung der fertigen Arbeit bis zur Übergabe
an den Auftraggeber. In dem Pauschalpreis sind zudem alle Maßnahmen zur Erbringung der angebotenen Leistung
enthalten, die aufgrund der örtlichen Gegebenheiten an der Baustelle oder zur Sicherung vorh. Bauteile oder Hindernisse
notwendig werden. Sämtliche, zur Ausführung seiner Arbeiten notwendigen, behördlichen Genehmigungen, materialtechnischen
Nachweise, Prüfungsprotokolle, usw. sind alleinige Sache des Auftragnehmers und mit dem Pauschalpreis
abgegolten.
Etwaige Unklarheiten sind vor Abgabe des Angebotes mit der ausschreibenden Stelle zu klären.
Der Bieter ist verpflichtet, die im Leistungsverzeichnis beschriebenen Leistungen auf Vollständigkeit, fachgerechte
Ausführung und Eignung für den vorgesehenen Verwendungszweck zu überprüften. Eine Änderung der im LV bezeichneten
Produkte und Materialien ist nur nach Zustimmung des Auftraggebers möglich.
Nebenangebote
Werden vom Bieter andere als die ausgeschriebenen Konstruktionen bzw. Fabrikate angeboten, so sind diese Alternativen
in einem gesonderten Schreiben bezogen auf den Leistungsbeschrieb dem Angebot beizufügen.
Allgemeine Anforderungen
- Raumhöhe: außer in den Sanitärräumen und Nebenräumen ist eine lichte Raumhöhe von 3,00 m zu realisieren.
- Brandschutz: gemäß Baugenehmigung sowie nach selbst aufzustellenden Brandschutzkonzept.
- Schalldämmung Außenwände: (ohne Fenster) Rw,res = min. 45 dB
- Schalldämmung Fenster: Rwp = mind. 32 dB
- Schalldämmung geschlossene Innenwände: (nicht Glastrennwände) Rw = min. 47 dB
- Schalldämmung Dach bzw. Decke: (außer Lichtkuppel) Rw = min. 55 dB
- Schalldämmung Innentüren (betroffene Türen siehe Türliste): Rwp = min. 37 dB
- Wärmeschutz: nach ermittelten gesetzlichen Anforderungen, inkl. Nachweisen
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 2 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
2. LEISTUNGSABGRENZUNG
Leistungen des Auftragnehmers
- Ausführungs- und Detailplanung für das Gebäude und die technischen Gebäudeausrüstung, in den erforderlichen
Maßstäben.
- Einhaltung durch die Planung / Ausführung und Nachweis der Energieeinsparverordnung EnEV, des
Energieeinspargesetzes EnEG und des Erneuerbare-Energie-Wärmegesetzes EEWärmeG.
- Aufstellen des Brandschutzkonzeptes auf Grundlage der Baugenehmigung bzw. des angebotenen Systems
- Nachweis im Bereich Brandschutz, entsprechend dem Brandschutzkonzept und der Baugenehmigung.
- Tragwerksplanung komplett. Einreichung und Abstimmung mit dem Prüfingenieur.
- Schallschutznachweis prüffähig
- Bauleitung nach LBO
- SIGEKO
- Bauzeitplan
- Prüffähige Rechnungen
- Anschliessen der Hausanschlüsse (die Hausanschlüsse werden vom Auftaggeber bis zum Rohbau geführt;
ab Unterkante Bodenplatte Leistung des Auftragnehmers; einschl. der erforderlichen Durchdringungen).
- Erstpflege der Bodenbeläge.
- Evtl. notwendige TÜV-Abnahmen der technischen Gewerke.
- Abschluss einer Bauleistungsversicherung für die Gewerke des AN bis zur Abnahme.
- Erstellung der Revisionsunterlagen / der Dokumentation nach Abschluss des Vorhabens (inkl. Bemusterungsliste,
Revisionszeichnungen aller Gewerke, Datenblättern, Materialnachweisen etc.) in 3-facher Papier-Ausfertigung
sowie auf Datenträger.
- Sonnensegel auf der Dachterrasse im OG, einschl. der Befestigungsvorrichtungen (z. B. Mast)
- Stahlaussentreppe inkl. der flankierenden Wände; Fundamente hierfür bauseits.
- Nebengebäude (Fahrräder-, Müll- und Aussengerätehäuschen) einschl. Überdachung Haupteingang
- WPC-Dielen-Belag im EG - nur überdachter Bereich vor den Gruppenräumen - Ostseite
- Pflasterbelag auf der Dachterrasse im OG - Dachterrasse bei Sonnensegel
Leistungen des Auftraggebers
- Baugenehmigungsplanung und Gebühren
- Planung und Leitdetails zur GU-Ausschreibung (Stand wie beiliegend).
Die Planung wird dem AN als pdf (und dwg nach Auftragserteilung) zu Verfügung gestellt.
- Lageplan, Höhenaufnahme und Bauvermessung (ausgenommen Meterrisse)
- Honorierung des Prüfingenieurs
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 3 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
- Amtliche Einmessung des Gebäudes nach Fertigstellung
- Beantragung der Elektro- und Wasseranschlüsse bei den örtlichen Versorgungsunternehmen
- Hausanschlüsse vom öffentlichen Netz bis zum Gebäude/Rohbau - der Anschluss im Gebäude ist
Leistung des Auftragnehmers
- Erdarbeiten
- Fundamente
- Entwässerung (Grundleitungen, die Entwässerung im Gebäude - Haustechnik - und der Anschluss an die Grundleitungen
ist Leistung des Auftragnehmers)
- Aussenanlagen
- Baufeinreinigung (ohne Erstpflege der Bodenbeläge - Leistung des Auftragnehmers)
- Schließanlage
- Küche
- Beschilderung (ausgenommen Fluchtwegbeschilderung)
- Feuerlöscher
- Möblierung (siehe Planeintrag)
- Stellplätze
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 4 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
3. BAUSTELLENEINRICHTUNG
Die Baustelleneinrichtung beinhaltet das Einrichten, vorhalten und Räumen der Baustelle, für sämtliche in der Leistungsbeschreibung
aufgeführten Leistungen. Die Leistungen sind zu ermitteln und im Pauschalpreis einzurechnen.
Beispielhaft aufgeführt sind hier die mindestens zu erbringenden Leistungen:
- Baustellen- und Lagercontainer, WC-Einrichtung, Baubüro
- Nötige Kranstellung (innerhalb des Bauzaunes)
- Baustrom und Bauwasser. Sowohl die Kosten für die Gestellung wie für den Verbrauch sind einzurechnen.
Der AN hat die Baustelleneinrichtung unter eigener Verantwortung auszuführen. Die Baureinigung obliegt dem AN und
ist täglich im Gebäude, auf dem Grundstück und den öffentlichen Zufahrtsstraßen vorzunehmen. Anfallender Bauschutt
des AN ist laufend abzufahren.
Vor Beginn der Arbeiten sowie während der Bauarbeiten wird ein partnerschaftlicher Umgang mit den umliegenden Eigentümern
vorausgesetzt.
Ein Baustelleneinrichtungs- / -abwicklungsplan ist im Rahmen des gesamtterminlichen Ablaufs rechtzeitig vorzulegen.
Im Rahmen des vom AN zu erbringenden Baustelleneinrichtungsplanes sind mögliche Lagerplätze aufzuzeigen. Diese
müssen im Wesentlichen auf dem bestehenden Baugrundstück nachgewiesen werden.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 5 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
4. GERÜSTBAUARBEITEN
Sämtliche Arbeits- und Schutzgerüste für alle Innen- und Außenarbeiten, die zur Durchführung des Bauvorhabens erforderliche
sind, sind entsprechend den geltenden Normen und Unfallverhütungsvorschriften (UVV) zu liefern, aufzubauen,
über die gesamte Bauzeit vorzuhalten und nach Beendigung der Arbeiten abbauen.
Die Gerüstverankerungen sind vom AN nach den allgemeinen technischen Regeln, der Unfallverhütungsvorschriften,
der vorgenannten Normen sowie der Herstellerangaben der Fassadenbauteile zu erstellen. Die Verankerung ist so zu
wählen, dass die Verankerungstechnik und das Schließen der Verankerungslöcher auf den Schichtenaufbau des Bauteilelements
(geputzte Fassade, Fassade mit Thermohaut geputzt, Ziegelsichtmauerwerk, Betonsichtflächen, Metallfassaden,
Fassadenverkleidungen sonstiger Art etc.) abgestimmt ist.
Werden Gerüste auf wasserführende Flächen wie Vordächer, Dachterrassen und Flachdächer erstellt, hat der AN dafür
zu sorgen, dass die wasserführenden Eindichtungen durch die Gerüstbelastung nicht perforiert bzw. beschädigt
werden. Diese Flächen dürfen nur im Rahmen der zulässigen Belastung genutzt werden.
Abmessungen und Aufbau sind aus den Planunterlagen sowie der Baubeschreibung auf eigene Verantwortung zu ermitteln.
Ebenso die Gebrauchsüberlassung, Gerüstgruppe und sonstige Anforderungen. In den Pauschalpreis sind alle
notwendigen erforderlichen Gerüste zu Erstellung des Bauwerks einzurechnen.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 6 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
5. ERD-, AUSHUB- UND GRABARBEITEN
ENTFÄLLT - Leistung des Auftraggebers.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 7 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
6. ENTWÄSSERUNGSARBEITEN
Entwässerung ausserhalb des Gebäudes ist Leistung des Auftraggebers.
Der Anschluss der Entwässerungsleitungen innerhalb des Gebäudes (Haustechnik / Sanitärinstallation) an die bauseits
vorhandenen Grundleitungen ist durch den Auftragnehmer herzustellen.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 8 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
7. ROHBAUARBEITEN (STAHLBETON)
Es ist vorgesehen den Bereich der Treppe und den Aufzugsschacht in Stahlbeton auszuführen. Dies betrifft insbesondere
auch die Treppe und die Podeste. Die Übergänge zur angrenzenden Konstruktion sind passend zu planen. Die
Anforderungen des Brandschutzes sind zu beachten. Der Aufzugsschacht ist auch entsprechend der Anforderungen
des Aufzugsherstellers auszuführen. Es können Ortbeton, Halbfertigteile oder Fertigteile eingesetzt werden. Treppenläufe
und Podeste sind als Stahlbeton-Fertigteile einzubauen; inkl. schwingungsdämpfender Auflager.
Die beiden Seitenwände der Fluchttreppe im Aussenbereich sind in Stahlbeton auszuführen. Die erforderlichen Fundamente
werden bauseits erstellt. Es können Ortbeton oder Halbfertigteile (Doppelschalenwände) eingesetzt werden. Die
Oberfläche der sichtbaren Betonteile ist in Sichtbeton - SB3 - auszuführen. Die Oberkante der beiden Wände sowie die
Oberkante der Öffnungen (Leibungen) ist mit einer Blechabdeckung - Material wie beim Hauptgebäude - abzudecken.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 9 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
8. RAUMMODULE (WAND, BODEN, DECKE)
Die Konstruktion des Gebäudes soll mittels Raummodulen geplant und hergestellt werden. Die Module können einen
individuellen Vorfertigungs- und Ausbaustandart aufweisen. Hier ist die Wirtschaftlichkeit beim AN ausschlaggebend.
Der Planung sind beispielhaft Modulanordnungen zu Grunde gelegt und separat dargestellt.
Sämtliche im Raummodul verwendeten Materialien müssen gütegeprüft sein und im Sinne der Landesbauordnung verwendbar
sein. Die Produktion muss von der Bundes-Gütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser e. V. überwacht
sein (bei Stahlbau, RAL-GZ 613-Stahlsystembauweise / bei Holzbau, RAL-GZ 422 usw.).
Es muss ein Qualitätsmanagement gemäß DIN EN ISO 9001 eingeführt sein und durch durchgeführte Zertifizierungen
von unabhängigen Institutionen gewährleistet sein.
Es muss gewährleistet sein, dass alle zum Bau und Ausbau verwendeten Materialien und Baustoffe baubiologisch unbedenklich
sind.
Die Module müssen vom AN selbst produziert werden und dürfen nicht aus gebrauchten Materialien und Komponenten
bestehen.
Alle tragenden Teile, Stützen, Träger usw. der Module müssen mindestens den Anforderungen der einschlägigen
Brandschutzvorschriften, dem Brandschutzkonzept und der Baugenehmigung entsprechen. Die Nachweise sind entsprechend
auf Verlangen vorzulegen (spätestens zur Abnahme).
Die Modulkonstruktion und ihre Verbindungen haben die Anforderungen an den Schallschutz, Luftdichtigkeit und Wärmeschutz
zu erfüllen. Die Konstruktion ist so auszuführen, dass ein dauerhaftes Betreiben des Gebäudes, ähnlich einer
konventionellen Bauweise gewährleistet ist.
Die Anzahl und Abmessungen der Module können nach Wahl des AN geplant werden, dabei sind die Außenabmessungen
des Gebäudes sowie die Raumgrößen und Aufteilungen zwingend einzuhalten. Alle tragenden Stützen sind in
die Außenwände bzw. Innenwände zu integrieren, Verbindungsvorsprünge im Bereich der Modulstöße sind nicht zulässig.
Für das Gebäude ist eine prüffähige Statik, wenn ausreichend eine Systemstatik bereitzustellen. Der statischen Berechnung
sind folgende Verkehrslasten zugrunde zu legen. Im gesamten Gebäude ist eine Verkehrslast von 3,0 kN/m²
zu erbringen, in den Fluren und der Aktionsfläche jedoch 5,0 kN/m². Das Dach ist gem. DIN für die örtliche Schneelast
und der geplanten extensiven Begrünung auszulegen.
Im Anschluss werden Mindestanforderungen an Wand-, Decken- und Bodenaufbauten der Raummodule dargestellt.
Bei Abweichungen davon hat der Bieter die mindestens Gleichwertigkeit darzustellen.
Außenwandaufbau
folgender Regelaufbau, ohne WDVS von innen nach außen
- 2-fache Beplankung aus GK, versetzte Stöße, Dampfbremse
- Rahmenwerk aus z. B. Stahl, Holz usw., Stärke/Abmessung nach Statik, ausgefacht mit Mineralwolle-
Dämmung
- Gipsfaserplatte oder zementgebundene Platte
Bodenaufbau
folgender Regelaufbau von unten nach oben
- Blindboden aus verzinktem Stahlblech
- Stahl- bzw. Holzkonstruktion nach Statik, ausgefacht mit Mineralwolle-Dämmung, Randträger gedämmt
- Holzwerkstoffplatte
- Dampfbremse
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 10 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
- Trittschall und Wärmedämmung
- Heizestrich
Deckenaufbau - Flachdach - nicht begangene Bereiche
folgender Regelaufbau von innen nach außen
- Abgehängte Decke je nach Bereich (siehe Plan), z. B. Rasterdecke
- 2-fache Beplankung aus GK, versetzte Stöße, Dampfbremse
- Rahmenwerk aus Stahl, Holz usw., Stärke/Abmessung nach Statik, ausgefacht mit Mineralwolle-Dämmung
- Holzwerkstoffplatte
- Notabdichtung
- Grunddämmung und Gefälledämmung, Material PIR
- Dachabdichtung, Material Bitumen, Bauder Smaragd oder gleichwertig
- Aufbau extensive Dachbegrünung
Deckenaufbau - Flachdach - begangene Bereiche
folgender Regelaufbau von innen nach außen
- Abgehängte Decke je nach Bereich (siehe Plan), z. B. Rasterdecke
- 2-fache Beplankung aus GK, versetzte Stöße, Dampfbremse
- Rahmenwerk aus Stahl, Holz usw., Stärke/Abmessung nach Statik, ausgefacht mit Mineralwolle-Dämmung
- Holzwerkstoffplatte
- Notabdichtung
- Grunddämmung und Gefälledämmung, Material PIR
- Dachabdichtung, Material Bitumen, Bauder Smaragd oder gleichwertig
- Bautenschutzmatte
- Betonplattenbelag im Splittbett
Deckenaufbau - Pultdach
folgender Regelaufbau von innen nach außen
- Abgehängte Decke je nach Bereich (siehe Plan), z. B. Rasterdecke
- 2-fache Beplankung aus GK, versetzte Stöße, Dampfbremse
- Rahmenwerk aus Stahl, Holz usw., Stärke/Abmessung nach Statik, ausgefacht mit Mineralwolle-Dämmung
- Holzwerkstoffplatte
- Notabdichtung
- Zimmermannsmäßiger Pfettendachstuhl, einschl. der erforderlichen Zwischenpfetten und Stützen
- Mineralwolledämmung gem. ENEV
- Metalldeckung aus Klemmfalz-Profilen, Material Aluminium
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 11 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
9. ABDICHTUNGSARBEITEN
Gegenstand dieses Abschnittes sind Abdichtungsarbeiten im Zusammenhang mit Estrich- und Fliesenarbeiten, sowie
Putz- und Trockenbauarbeiten und Außenwandabdichtungen.
Für Versiegelungen sind elastisch bleibende Dichtstoffe zu verwenden. Die Versiegelung muss unter Berücksichtigung
der konstruktiven Gegebenheiten innerhalb der vorkommenden Temperaturbereiche an den anschließenden Bauteilen
so haften, dass sie unter Berücksichtigung der zulässigen Dehnungsbewegungen der Bauteile nicht von den Haftflächen
abreißt. PVC-Profile dürfen nicht mit bitumenhaltigen Stoffen in Verbindung kommen. Bei der Abdichtung der
Bauteile zum Baukörper mit Bauabdichtungsfolien ist die Auswahl nach deren Eigenschaften, geringe bzw. hohe
Dampfdurchlässigkeit, entsprechend den jeweiligen Anforderungen vorzunehmen.
Herzustellen sind Streich- bzw. Spachtelabdichtungen, auf die Platten oder Fliesen im Dünnbettverfahren verlegt werden.
Die Verbundabdichtung ist im Bereich von Spritz- oder Ablaufwasser vorzusehen. Es dürfen nur zugelassene Abdichtungsstoffe
verwendet werden. Im direkt beanspruchten Bereich sind Boden- und Untergründen und Beanspruchungsklassen
auszuwählen und auszuführen.
Abdichtung Bauwerksanschlüsse
Bei bodentiefen Fensterelementen bzw. Türen ist eine fachgerechte Abdichtung am Fußpunkt vorzusehen. Die Abdichtung
der unteren Anschlüsse sind mit Flüssigkunststoffabdichtung herzustellen.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 12 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
10. DACHDÄMMUNGS- UND DACHABDICHTUNGSARBEITEN
Das nichtbegehbaren Dachflächen sind als Flachdach mit extensiver Dachbegrünung herzustellen. Das Flachdach ist
als Gefälledach mit min. 2% Gefälle auszubilden. Die Gefälle sind durch eine Gefälledämmung aus PIR der Fa. Bauder
oder gleichwertig herzustellen. Zusätzlich zur Gefälledämmung sind Dachreiter vorzusehen um die Tiefpunkte an
den Entwässerungspositionen herzustellen. Die Erforderlichen Notentwässerungen sind zu ermitteln und als Speier
auszubilden.
Dachbegrünen
Zur Ausführung kommt eine extensive Dachbegrünung (Spardach)
Aufbau an bituminöse Abdichtung inkl. wurzelfeste Plant E Fa. Bauder oder gleichwertig
- Schutz- und Speichervlies Fabrikat Optigrün Typ RMS 350 oder glw.
- Festkörperdrainage Fa. Optigrün Typ FKD 25 W d= 25mm oder glw.
- Saug. Kapilarvlies Fa. Optigrün Typ RMS 300 K oder glw.
- Extensivsubstrat Fa. Optigrün Typ M d> 10 cm oder glw.
- Anspritzbegrünung mit Keimsubstrat Fa. Optigrün Saatgut Typ A und Sedumsprossensaat oder glw.
Nasseinsaat, ca 50 kg/qm ausstreuen und mit wässriger Lösung überdecken. Einschl. Schutzkleber zur Sicherung
gegen Wind- und Regen-Erosion mit einer Wirksamkeit von mehreren Wochen.
Gesamtaufbau ca. 135 mm Wasserrückhalt, 50-60%; Abflusskennzahl 0,6-0,47
Auf dem Dach der Gründachausführung sind entlang der Attika und der Aufgehenden Fassade des OG ein Kies-Streifen
von >50 cm auszubilden. Als Randabschluss sind entlang des Abschlusses, gelochte Alu Winkelprofil anzubringen.
Das begehbaren Dachflächen (Dachterrassen) sind als Flachdach mit Betonplattenbelag (verlegt im Splittbett) herzustellen.
Das Flachdach ist als Gefälledach mit min. 2% Gefälle auszubilden. Die Gefälle sind durch eine Gefälledämmung
aus PIR der Fa. Bauder oder gleichwertig herzustellen. Zusätzlich zur Gefälledämmung sind Dachreiter vorzusehen
um die Tiefpunkte an den Entwässerungspositionen herzustellen. Die Erforderlichen Notentwässerungen sind zu
ermitteln und als Speier auszubilden.
Sekuranten / Personensicherung / Absturzsicherung
Die Dachflächen sind den entsprechenden gültigen Vorschriften mit Sicherungssystemen zur Instandhaltung der baulichen
Anlage auszustatten. Ausgeführt werden soll eine Rundumsicherung mittels horizontalen Seilen, zum Einhängen
einer persönlichen Schutzausrüstung mit Aufbewahrungsbox zum Verbleib im Gebäude zu übergeben bwz. zu montieren.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 13 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
11. KLEMPNERARBEITEN
Dachrinnen und Regenfallrohre sind in Titanzink herzustellen; Attikaabdeckungen sind in Titanzink oder Leitmetall
(Pulverbeschichtet) herzustellen. Sie erhalten ein Gefälle nach innen von ca. 10 %. Bleche und Verbindungsmittel sowie
Verbindungen unterschiedlicher Metalle sind so auszuwählen bzw. auszubilden, dass mit Sicherheit keine Kontaktkorrosion
entstehen kann. Die Einzelgrößen von Blechtafeln sind in Abhängigkeit von der Stärke, so zu wählen, dass
Beulenbildung vermieden wird.
Wandanschluss oder Überhangstreifen sind mit Dichtschnur und elastischer Verfugung anzubringen.
Fugenmaterial, Kitte und Kleber dürfen keine aggressiven Bestandteile enthalten und müssen im Temperaturbereich
von -30°C bis *+70°C beständig sein.
Anzahl und Abstände der direkten oder indirekten Befestigungspunkte für Bleche sind unter besonderer Beachtung der
Windsogkräfte und der Belastung durch Eis auszuwählen. Die Befestigungen erfolgen immer indirekt, durch Schiebehafte,
Hafte, Haftstreifen. Diese sind auf der Unterkonstruktion wie z.B. Holzdielen, Bohlen mit Schrauben, auf Blech
mit Hohlnieten, auf Dämmungen mit Spezialdübeln und korrosionsgeschützten Schrauben zu befestigen. Haftnägel
sind nur dort zu verwenden, wo ein Lochkern ausgeschlossen ist.
Eckübergänge sind immer entweder als Gehrung und Aufkantung mit Verfalzung oder als komplettes Formteil auszuführen.
Wo erforderlich sind Rinnen, Tropfbleche oder Einlaufbleche auszuführen.
Anschlussrinnen
An allen Fassadenanschlüssen sind Dainagerinnen der Fa. Richard Brink oder gleichwertig gemäß den Leitdetails auszuführen.
Inkl. Verlegung von Hutprofile in ausreichender Anzahl im Bereich des Kiesbettes für die Gewährleistung der
direkten Entwässerung. Drainagerinnen im Erdgeschoss sind direkt an die bauseits vorhandenen Grundleitungen anzuschliessen.
Dachdeckung Pultdach
Die Dachdeckung der Pultdächer ist mit einer Metalldeckung aus Klemmfalzprofilen, Material Aluminium, herzustellen.
Hersteller z. B. Zambelli, RIB-ROOF GmbH & Co. KG, Hans-Sachs-Straße 3 +5, D-94569 Stephansposching.
Oder gleichwertiges Fabrikat.
Es dürfen nur Dachsysteme mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung eingebaut werden.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 14 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
12. WÄRMEDÄMMVERBUNDSYSTEM
Die Fassade erhält ein Wärmedämmverbundsystem, Stärke nach EnEV-Nachweis, Material nach Bieterplanung, inkl.
Armierungsschicht, durchgefärbtem Oberputz und Anstrich mit Fassadenfarbe. Der Oberputz ist als Kunstharz Reibeputz
zu erstellen, Körnung 2-3mm, Farbtöne wie in den Ansichten dargestellt (Hinweis: Zwischen den Glasfassaden
sind dunklerer Fassadenflächen geplant und auszuführen). Die Leistung versteht sich einschließlich aller Anschlüsse,
wie Sockelabschluss-Schienen, Fugendichtbänder, Gewebewinkel mit Eckverstärkungen oder Anputzleisten. Im Sockelbereich
sind eine geeignete Sockeldämmung und ein geeigneter Putz auszuführen. Die unteren 30 cm (über Außenanlagenniveau)
sind als Sockel-Perimeterdämmung, inkl. Sockelsperrputz mit wasserabweisendem Schutz-Deckanstrich
auszubilden. Anschlussfugen sind mit Fugendichtbändern auszuführen.
Die gültigen aktuellen Brandschutzanforderungen an Brandriegel und Fensterstürze sind zu berücksichtigen, einzuhalten
und auszuführen.
Die Diagonalgewebeeinlagen, an Anschlüssen, Fensterecken, Fenstergewänden, Brüstungen und dgl. sind nach gültigen
aktuellen Verarbeitungsrichtlinien, dem aktuellen Stand der Technik auszuführen und zu verstärken. Vollflächige
Armierungsschicht - organische, zementfreie Armierungsmasse / Unterputz, und alkalibeständiges Glasfasergewebe,
auftragen einer vollflächigen Armierungsschicht.
Auftragen und Strukturieren eines witterungsbeständigen Oberputzes. Die Produkt- und Verarbeitungseigenschaften
müssen spannungsarm, wasserabweisend mit Wasserdampf-Durchlässigkeit und witterungsbeständig auch bei aggressiven
Luftschadstoffen sein. Mit Filmkonservierung für eine verzögernde und vorbeugende Wirkung gegen Algen
und/oder Pilzbefall der Beschichtung.
Die Jalousiekästen werden im Wärmedämmverbundsystem integriert ausgeführt.
Alle Vorarbeiten, WDVS-Arbeiten und anschließenden Beschichtungsarbeiten müssen Systemgerecht auf einander
abgestimmt und aus einem System verwendet werden.
Anarbeiten an andere Bauteile sind einschließlich aller notwendigen Schutzmaßnahmen auszuführen. Schutz der Verglasungselemente,
der Fensterrahmen, Türzargen und alle begrenzenden zu schützenden Bauteile (z.B. Abdeckung
durch Folien).
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 15 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
13. VERPUTZARBEITEN
Die Massivbauteile sind zu spachteln bzw. zu verputzen. Die Oberfläche ist malerfertig für das Aufbringen eines Glasfaserflieses
herzustellen. Oberflächen mindestens Q3. Inklusive aller nötigen Eck- und Abschlussprofile, aller nötigen
Vorarbeiten entsprechend des vorhandenen Untergrundes und Materials.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 16 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
14. SCHREINERARBEITEN - FENSTER UND TÜREN
Alle Außenverglasungselemente (außer den Glasfassaden) sind als Holz-Alu-Fenster / Holz-Alu-Türen geplant und anzubieten
(die Eingangstüre ist als Aluminiumtür geplant und anzubieten). Alle Fensterelemente sind innen farblos lasiert
und die Aluschale in RAL-Farbe pulverbeschichtet (Farbton nach Bemusterung durch Bauherr - nach RAL-Farbkarte).
Die Einbausituation ist zu planen, es sind entsprechende Rahmenbreiten oder Verbreiterungen für die Jalousien
vorzusehen, innen sind diese mit GK zu überdecken. Die Fenster und Fenstertüren sind in Anzahl, Größe und Aufteilung,
Brüstungshöhen sowie Dreh-Kippbeschlägen den Grundriss, Ansichten und Schnitten zu entnehmen. Elemente
mit einer Außentüre, sind die Anforderungen an die Türe in der Türliste beschreiben.
Gefordertes Grundsystem
Holzkonstruktion
Die Holzkonstruktion ist gemäß den Anforderungen der DIN 68121 auszuführen. Die Flügel sind mit angefräster Glasleiste,
Festverglasungen mit verschraubter Glasleiste vorzusehen. Das System muss eine unsichtbar verschraubte
Festverglasung ermöglichen.
Glasleiste unsichtbar verschraubt
Der Isolierglas-Randverbund wird zweiseitig im Holzfalz aufgenommen. Einnutungen in die Holzprofile zur Aufnahme
der Aluminiumprofile sind unzulässig.
Aluminium-Rahmen
Es ist ein System anzubieten, bei dem Rahmen und Flügel mit 90 Grad-Überschlägen in kantiger Optik ausgeführt
sind. Die Rahmenprofilbauhöhe muss 10 mm betragen. Das System muss wahlweise zum Rahmen mit flächenversetztem
oder flächenbündigen Flügel ausführbar sein.
Ausführung: flächenversetzter Flügel
Flügelprofile sind zur Erhöhung der Steifigkeit im Verglasungsbereich mit einer Hohlkammer auszubilden. Die Entwässerung
des Falzbereiches erfolgt in der Regel sichtbar mit Abdeckkappe im Farbton des Alurahmens. Die Ausführung
der Aluminium-Rahmen muss in verschweißter Verbindung sein.
Befestigung des Aluminium-Rahmens
Die Befestigung des Aluminium-Rahmens auf dem Holzrahmen erfolgt über demontierbare Dreh- und Drehklipshalter
aus hochwertigen, temperaturbeständigen Kunststoffen wie schlagzäh modifiziertes POM. Am Flügel werden grundsätzlich
Drehhalter eingesetzt. Eine spannungsfreie Dehnung der Aluminiumschale zum Holzteil und die vollflächige
Hinterlüftung des Spaltes zwischen Holz- und Alu-Rahmen muss sichergestellt sein. Der Spalt muss daher mit mindestens
4 mm Abstand ausgeführt werden. Zur genauen Maßpositionsbestimmung müssen die Halter mit eingegossenem
Abstandsnoppen vorgerichtet sein.
Dichtungen
Am Blendrahmen ist eine umlaufende, eck-vulkanisierbare Dichtung aus APTK zwischen Holz-Rahmen und Holz-Flügel
einzubauen. Bei großer Schlagregenbeanspruchung muss optional eine Dichtung zwischen Alu-Rahmen und Alu-
Flügel unten quer montierbar sein.
Die Verglasung muss außenseitig mit einer umlaufenden APTK-Trockenverglasungsdichtung erfolgen können. Die
Dichtlippe am Glas darf nicht breiter als 5 mm sichtbar sein. Keildichtungen als äußere Verglasungsdichtung sind nicht
zulässig. Innenseitig muss eine Trockenverglasung mit APTK-Dichtungen in abgestuften Dichtungsdicken ausführbar
sein.
Die Verglasung ist, wenn die Anforderungen bestehen ein- bzw. beidseitig aus VSG herzustellen. Der Wärmedurchgang
von Rahmen und Verglasung muss mindestens den ermittelten Vorgaben des Wärmeschutzes entsprechen. Unabhängig
davon ist ein Uw von 1,3W/qmK nicht zu überschreiten.
Alle Fensterflügel sollen einen Drehbegrenzer erhalten. Die Fenstergriffe können von Profilhersteller (Standardgriff)
stammen, sollen jedoch bemustert werden. Alle Fensterflügel sind mit einer Kipp- vor Drehfunktion (Tilt-first) inklusiver
abschließbarer Drehfunktion (TBT) auszuführen, einschließlich einer Fehlbediensperre. Abgeschlossen können die
Fenster nur gekippt werden.
Schwellenanschlüsse müssen dauerhaft gegen Wasser und aufsteigende Feuchte abgedichtet sein. Sie sind so auszubilden,
dass Wasser jederzeit von der Konstruktion nach außen abgeleitet werden kann. Die Begehbarkeit muss gewährleistet
sein. Die Schwellenausführungen der Ausgangstüren sind Barrierefrei auszuführen. Inkl. Ausführung von
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 17 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
erforderlichen Entwässerungsrinnen.
Äußere Fensterbänke
Die äußeren Fensterbänke sind aus Aluminium, mit einer Beschichtung wie die der Fensterrahmenelemente. Die Außenbänke
müssen mindestens 4cm über die WDVS oder jegliche fertige Außenwände auskragen, die Ecken bzw. Enden
sind regensicher und hinterlaufsicher auszuführen, inkl. fachgerechter Unterstützungs-Bauteile, Neigung / Gefälle
nach außen.
Hauseingangstüren
Ausführung und Aufteilung nach den beiliegenden Plänen.
Der Ausschreibung für die Haustür liegt folgendes System zu Grunde:
Schüco ADS 90.SI, Tür-System - oder gleichwertiges System.
Die Hauseingangstür ist mit einem Zahlencode angesteuert durch einen elektrischen Türöffner öffenbar. Die Fluchtwegfunktion
wird durch den zweiten Türflügel erreicht. Die Fluchttüre erhält einen Drücker auf der Höhe von 1.60m so
dass er durch Kinder nicht direkt erreicht wird.
Obentürschliesser
Obentürschließersystem, nach DIN EN 1154, DIN EN 1158 und DIN 18040-1, für die allgemeine Anwendung an Vollpaniktüren,
Größe 2 - 6, mit durchgehender Gleitschiene, mit integrierter mechanischer Schließfolgeregelung, von vorn
einstellbare Schließkraft, Öffnungsdämpfung Schließgeschwindigkeit und Endschlag, mit optischer Größenanzeige,
Türblattmontage, mit Montageplatte. Die Schliesskraft muss stufenlos einstellbar sein, damit das Öffnungsmoment der
Größe 3 nach DIN EN 1154 nicht überschritten wird.
Nebeneingangstüren (z. B. Fahrräder/Müll, Außengerät, Tür zum Gartenbereich)
Stahltüren, einflügelig mit Seitenteilen bzw. zweiflügelig, mit Stahlblockrahmen und Oberlichter (wie in den Ansichten
dargestellt). Die Tür zum Gartenbereich muss ebenfalls mit einem Zahlencode angesteuert durch einen elektrischen
Türöffner öffenbar sein und mit einem Sichtfenster ausgestattet sein.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 18 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
15. SCHREINERARBEITEN - PFOSTEN-RIEGEL-FASSADE
Die Fassadenelemente sind als Pfosten-Riegel-Fassade auszuführen (siehe beiliegende Ansichten). Die Öffnungsflügel
sind entsprechend den Ansichten einzuplanen. Die Fensterflügel sind mit einer Kipp- vor Drehfunktion (Tilt-frist) inklusiver
abschließbarer Drehfunktion (TBT) auszuführen, einschließlich einer Fehlbediensperre. Abgeschlossen kann
das Fenster nur gekippt werden. Alle Öffnungsflügel sollen einen Drehbegrenzer erhalten.
Die Fassadenelemente sollen im Farbton wie den vorbeschriebenen Fensterelementen ausgeführt werden.
Die Verglasung ist wenn die Anforderungen bestehen ein- bzw. beidseitig aus VSG herzustellen.
Die Profilabmessungen sind nach den Erfordernissen zu bemessen. Die Planung der fachgerechten Anschlüsse ist erforderlich
und diese sind entsprechend auszuführen. Die Anschlüsse müssen den bauphysikalischen Anforderungen
gerecht werden. Das heißt, Anforderungen aus Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz und Fugenbewegungen
sind gemäß den Anforderungen zu berücksichtigen. Die Verankerung der Elemente sind so auszuführen, dass Bewegungen
des Baukörpers und die der Bauelemente aufgenommen werden können, ohne dass hieraus Belastungen auf
die Konstruktion übertragen werden.
Schwellenanschlüsse müssen dauerhaft gegen Wasser und aufsteigende Feucht abgedichtet sein. Sie sind so auszubilden,
dass Wasser jederzeit von der Konstruktion nach außen abgeleitet werden kann. Die Begehbarkeit muss gewährleistet
sein. Die Schwellenausführung der Ausgangstüren sind Barrierefrei auszuführen. Inkl. Ausführung von evtl.
erforderlichen Entwässerungsrinnen.
Drückergarnitur für Türen und Fenster sind gemäß denen der Innentüren vorzusehen.
Profilserie zum Herstellen von Holz-Alu-Systemen als Pfosten-Riegel-Fassade System Gutmann LARA GF - oder
gleichwertig.
Für das angebotene System müssen auch Einsatzfenster als Holz-Alufenster, Einsatzoberlichter als Holz-Alu-Oberlichter
und Einsatztüren bzw. -terrassentüren als Holz-Alu-Türelemente verfügbar sein.
Die Einsatzbauteile (Fenster, Oberlichter und Türelemente) sind nach dem System Gutmann - Mira contour anzubieten.
Oder gleichwertige Ausführung - passend zum angebotenen Fassadensystem.
Technische Anforderungen und systemspezifische Nachweise
Die Aluminium-Profile sind aus EN AW-6060 T66 in Eloxalqualität und gemäß DIN EN 755 und DIN EN 12020 anzubieten.
Die Ausführung muss nach den einschlägigen Normen und Richtlinien, den anerkannten Regeln der Technik
und den Angaben des Systemgebers erfolgen.
Schlagregendichtheit, Luftdurchlässigkeit Klasse und Windlast sind eigenverantwortlich zu planen.
U-Werte: gem. ENEV-Berechnung
Ansichtsbreite 50 mm, Holzbreite 50 mm
Basisprofil
Zur Übertragung der Gewichts-Last aus der Verglasung und der Windlast wird ein Basisprofil aus Aluminium zwingend
vorgeschrieben. Die Verschraubung muss mit Edelstahl-Schrauben im Abstand von 150 mm erfolgen. Die Verschraubung
muss die anfallenden Lasten aus Wind und Eigengewicht durch eine statische Berechnung nachweisbar auf die
Holz-Konstruktion übertragen. Das Basisprofil muss über einen Schraubkanal zur Aufnahme der Befestigungsschrauben
sowie einen Hinterlüftungskanal mit einem Querschnitt von 4 x 7 mm verfügen.
Dichtungen
Um die erforderliche innere feuchte- und dampfdichte Ebene herzustellen, wird eine APTK-Dichtung gefordert, die einteilig
die komplette Ansichtsbreite überdeckt. Die Verbindung der Dichtung am T-Stoß muss durch eine Überlappung
der Dichtungen erfolgen. An diesem Stoß muss mit System-Dichtstoff und bei Bedarf mit einem passenden Dichtstück
die vollständige Dichtheit des Stoßes hergestellt werden. Bei weiteren Unterteilungen von Fassadenfeldern müssen
weitere überlappende T-Stöße ausführbar sein. Das System muss daher mindestens 4 Dichtungsebenen mit überlappenden
T-Stößen ermöglichen, um auch komplizierte Fassaden-Aufteilungen ohne Einbuße an Dichtheit ausführen zu
können. Bei Einbau von selbstreinigenden Gläsern ist auf den Einsatz von silikonisierten Dichtungen zu verzichten. Es
sind dann trockene bzw. Gleitpolymerbeschichtete Dichtungen
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 19 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
einzusetzen. Die Ausführung muss nach den einschlägigen Normen und Richtlinien, den anerkannten Regeln der
Technik und den Angaben des Systemgebers erfolgen. Es ist ein Druckverglasungssystem auszuführen bei dem die
innere Verglasungsdichtung eine absolute feuchteund
dampfdichte Ebene herstellt. Dies ist insbesondere durch eine einteilige Dichtung über die gesamte Holzbreite und
durch abgedichtete überlappte T-Stöße herzustellen.
Falzbelüftung und Entwässerung
Das System wird in der Regel in der Bauart Mehrfeld-Belüftung ausgeführt. Bei Bedarf (falls untere Pfosten-Enden geschlossen
werden sollen) muss jedoch auch eine Belüftung und Entwässerung über Öffnungen in der unterseitigen
Riegeldichtung möglich sein. (=Riegelentwässerung)
Isolator
Das System muss optional mit einem Isolator ausführbar sein. Der Isolator muss aus Material mit einem Wärmeleitwert
von 0,035 W/mK bestehen. Zur
Ausführung der kontrollierten feldweisen Entwässerung trennt der Isolator die einzelnen Felder zwischen Basis - und
Grund-Profil.
Glasauflage
Das Isolierglas-Gewicht wird derart über das Basisprofil in die Holz-Konstruktion geleitet, dass die innere Scheibe direkt
auf dem Schraubkanal des Profils
auflastet. Die äußeren Scheiben müssen über stabile Metall-Glasauflagen abgefangen werden.
Grund- und Abdeck-Profile
Die Grund-Profile (=Pressleisten) müssen im Schraubkanal des Basisprofils verankert werden. Eine direkte Verschraubung
in die Holzkonstruktion ist nicht
zulässig. Es sind Edelstahl-Schrauben Æ 5,5 mm mit Dichtring zu verwenden.
Die Abdeck-Profile müssen bei Bedarf mit einer Schräge von 15° ausführbar sein, damit das Flächenwasser sicher
über die Riegel abgeleitet wird. Die Bauhöhen der Pfosten und Riegel müssen an den T-Stößen jeweils in
der Höhe um ca. 4 mm abgestuft werden.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 20 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
16. SONNENSCHUTZARBEITEN
Ein Sonnenschutz ist entsprechend dem Nachweis für den sommerlichen Wärmeschutz zu erstellen. Zusätzlich ist der
Sonnenschutz auch Blend- und Sichtschutz. Allgemein ist ein Raffstore (Jalousie) als Sonnenschutz vorzusehen. An
Fluchttüren und Fluchtfenstern wird eine innenliegende Glasleistenjalousie in den Türelementen bzw. Fensterelementen
angebracht. Die außenliegenden Blende wird durchgehend angebracht.
Vor die Rahmenverbreiterungen der Fenster sind Raffstore, Jalousien, schienengeführt,
Richtqualität: Fabrikat Warema E 80 A6 oder glw., auszuführen.
Farbe ähnlich RAL 9006 (weißaluminium) Lamellen und Unterschiene.
Alle Jalousien sind mit Motor und Steuerung auszuführen. Die Steuerung ist mittels Windwächter zu überwachen und
auszuführen. Steuerung in Gruppen, pro Raum und Fassadenseite. Eine zentrale zeitabhängige Steuerung aller Behänge
soll möglich sein.
In den Schlafräumen sind Verdunkelungsjalousien vorzusehen.
Für das Sonnensegel ist eine TÜV-geprüfte Sonnenschutzanlage anzubieten.
Fabrikat z. B. RO-FLEX oder gleichewertig.
Ausführung:
Sonnensegel als Dreieck, Abmessung 5,0 x 5,0 x 5,0 m (gleichseitiges Dreieck)
Material: PE-Netz Gewirke ca. 200 g/m²
Farbe: nach Abstimmung mit dem Bauherrn als Standardfarbe
Eingearbeitete Eckverstärkungen.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 21 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
17. TROCKENBAUARBEITEN GK TRENNWÄNDE UND ABGEHÄNGTE DECKEN
Gegenstand dieser Beschreibungen sind die Gipskartonständerwände, Gipskartondecken, Rasterdecken und Decke
im Außenbereich. Alle Wände und Decken inkl. der Anschlüsse müssen den bauphysikalischen Anforderungen gerecht
werden. Das heißt, Anforderungen aus Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz und Fugenbewegungen sind
zu berücksichtigen. Zu liefernde Stoffe und Bauteile müssen umweltverträglich sein. Die Umweltverträglichkeit ist auf
Wunsch des Auftraggebers kostenlos nachzuweisen.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, bei brandschutztechnischen Forderungen die amtlichen Nachweise (Prüfzeugnis
oder Prüfbescheid oder allgemeine bauaufsichtliche Zulassung) vorzulegen. Für die zu erstellenden Bauteile Wände
und Decken sind nur gesamtheitliche Systeme / Aufbauten zu verwenden. Mischungen von verschiedenen Systemkomponenten
ist nicht zulässig. In der Übereinstimmungserklärung ist dem AG zu bescheinigen, dass nur ganzheitliche
Systeme verwendet wurden.
Gipskarton- Metallständerwände
Innenwände und Installationswände sind als Metallständerwände herzustellen. Diese sind als
Doppelständerwerk oder als Ständerwerk mit beidseits doppelt beplankten GK Platten herzustellen. In den
Türöffnungen / Türleibung sind mindestens UA Profile zur Aussteifung zu verwenden.
Bei der Ausführung von Brandschutzwänden mit Brandschutztüren sind die Ausführungen der beiden
Komponenten, Türrahmen und Öffnungspfostenprofil mit Ausbildung auf einander abzustimmen, und nach
Erfordernis zu ergänzen. Z.B. Einstellung von Stahlrohren bei Aluminiumbrandschutztüren zur Verstärkung
in die Leibung.
An allen Übergängen an andere Bauteile wie GK sind Gewebeeinlage mit Spachtelungen vorzunehmen.
Die Metallständerwände sind gemäß der Herstellervorgaben zu verspachteln. Einschl. Gewebeeinlagen zur
rissefreien Verspachtelung.
Einschl. aller erforderlich Vorbereitung für Durchdringungen von Leitungswegen für eine später z.B.
auszuführende ordnungsgemäße Brandschottung.
Die Oberflächenqualitäten der Wände sind in Abstimmung mit den Malerarbeiten und Fliesenarbeiten
herzustellen.
Sind Sturzausbildungen herzustellen, sind diese so auszuführen, dass sie den Anforderungen der evtl.
anzuschließenden Bauteile entsprechen. Das heißt das Trennwände oder Türelemente entsprechend
angeschlossen werden können und dürfen.
Einfachständerwand, nichttragend, Gesamtstärke 125 mm, Gipskartonbauplatten Typ A (GKB), 2 x 12,50 mm,
im Sanitärbereich beidseitig, 2 x 12,50 mm imprägniert Typ H2 (GKBi)
Metallprofile, verzinkt, 75,00 mm
Rahmenwerk ausgefacht mit Glaswolle, WLS 040, Baustoffklasse A1 nach DIN EN 13501-1 (A2), 40,00 mm
Gipskartonbauplatten Typ A (GKB), 2 x 12,50 mm, im Sanitärbereich beidseitig imprägniert Typ H2 (GKBi)
2 x 12,50 mm
Doppelständerwand (wenn erforderlich), nichttragend, Gesamtstärke nach Erfordernis, Gipskartonbauplatten
Typ A (GKB), 2 x 12,50 mm, im Sanitärbereich beidseitig, 2 x 12,50 mm, imprägniert Typ H2 (GKBi)
Metallprofile, verzinkt, 2 x 50,00 mm
Rahmenwerk ausgefacht mit Glaswolle, WLS 040, Baustoffklasse A1 nach DIN EN 13501-1 (A2), 2 x 40,00 mm
Gipskartonbauplatten Typ A (GKB), 2 x 12,50 mm, im Sanitärbereich beidseitig, 2 x 12,50 mm, imprägniert
Typ H2 (GKBi)
Vorsatzschale (wenn erforderlich), freitragend, freistehend, Wandstärke 75 mm, Wandabstand entsprechend der
Installationen, Metallprofile verzinkt 50,00 mm
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 22 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
Rahmenwerk ausgefacht mit Glaswolle, WLS 040, Baustoffklasse A1 nach DIN EN 13501-1 (A2), 40,00 mm
Gipskartonbauplatten Typ A (GKB), 2 x 12,50 mm, im Sanitärbereich beidseitig, 2 x 12,50 mm, imprägniert
Typ H2 (GKBi)
Wandverstärkungen
Die Wandverstärkungen sind aus geeignetem Material, integriert in die Wand einzubauen, z.B. für die
Befestigung von Schreinerarbeiten, Sanitärgegenständen, Küchenoberschränken usw..
- für Küchenoberschränke im Bereich Küche, Unterkante 1,50m, Oberkante 2,10m
- für Küchenoberschränke im Bereich Personalraum, Unterkante 1,50m, Oberkante 2,10m
- im Mehrzweckraum für die Befestigung einer Kletterwand. Auf einer Wandlänge ca. 50cm hoch auf der
Höhe der Befestigung der Kletterwand.
- im Technikraum nach Erfordernis
- bei Sanitärgegenständen
Die bauphysikalischen Anforderungen und Brandschutzanforderungen dürfen sich durch die Verstärkungen
nicht unter die Mindestanforderung verändern oder die Zulassung verlieren.
Ständerwände mit Brandschutzanforderungen
Haben zuvor beschriebene Wände zusätzlich Brandschutzanforderungen, sind diese entsprechend den
Zulassungen inkl. aller Anschlüsse fachgerecht herzustellen und die Ausführung ist entsprechend zu
bestätigen.
Decken
Es sind unterschiedliche Decken im Gebäude vorgesehen, diese sind im beiliegenden Plan bzw. Raumbuch
ausgewiesen. Die Verlegung der Decken erfolgt entsprechend einem Verlegeplan unter Berücksichtigung der
notwendigen Einbauteile, wie Leuchten, Lüfter usw..
Zur Abhängung sind nur geprüfte Systeme als Ganzes zugelassen, das Vermischen mit anderen
Systemen ist nicht erlaubt. Der AN haftet für die gesamte Konstruktion.
Gipskartondecke
Die Unterkonstruktion wird ganzflächig und fugenlos absolut waagrecht mit Gipskartonplatten beplankt,
Verspachtelung, Stöße vorgespachtelt mit Armierungsstreifen überklebt und nachgespachtelt.
Verspachtelung Oberflächenqualität entsprechend den Anforderungen der Malerarbeiten.
Rasterdecke 62,5 x 62,5 abgehängt
Fabrikat Rockfon / RockwoolPlatte Typ Pagos Oris Kante A24 nicht brennbar nach DIN EN 13501 oder
gleichwertig, Ausführung Aufteilung Randabschlüsse gleichmäßig in Abstimmung der Beleuchtung,
Belüftung sofern vorhanden. Ausführung mit Randwinkelleisten.
Decke Außengeräte
Untersichtverkleidungen bestehend aus Knauf AQUAPANEL Cement Board Outdoor
Fassadenplatten oder gleichwertig. Plattenstärke 12,5 mm, inkl. Unterkonstruktion.
Die Montage und Befestigung hat entsprechend den statischen Erfordernissen lt. technischer
Informationen vom Hersteller mit systemspezifischen Befestigungsmitteln aus Edelstahl zu
erfolgen, bei der Verarbeitung des Plattenmaterials sind deren Verarbeitungsrichtlinien zu
beachten.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 23 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
18. ESTRICHARBEITEN
Die Estriche müssen für den vorgesehenen Zweck geeignet sein. Sie müssen zu der angebotenen
Bodenkonstruktion passen. Alle verwendeten Bauhilfsstoffe dürfen den Estrich nicht nachteilig beeinflussen.
Nach Aufstellung der Raummodule soll der Estrich vor Ort eingebracht werden. Der verwendete Estrich muß
für die Fußbodenheizung geeignet sein. Aufbau der Unterkonstruktion und Estrichstärke haben sich nach
den Anforderungen zu richten. Die Aufheizung bis zur Belegreife sowie CM-Messung zur Bestätigung der
Belegreife sind Bestandteil des Angebotes.
Es ist zu beachten, dass die Höhen der Bodenaufbauten, sowie die Werte der Wärmedämmung und
Trittschalldämmung entsprechend den Anforderungen geplant und ausgeführt werden muss.
Begrenzungen zu anderen Belägen sind durch Trenn- oder Übergangschienen herzustellen. Trenn- oder
Übergangschienen im Bereich von Türen sind so einzubauen, dass das geforderte Schalldämmmaß
oder die geforderte Feuerwiderstandsklasse beibehalten werden.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 24 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
19. INNENTÜREN UND SCHREINERARBEITEN
Es sind verschiedene Innen- und Außentüren im Bauvorhaben herzustellen. In diesem Kapitel werden
ausschließlich die Innentüren beschrieben. Die ca. Maße und die Anforderungen sind aus den Plänen in Verbindung
mit dem beiliegenden Raumbuch zu entnehmen. Im Grundriss ist das Höhenmaß ab OK Fertigfussboden
vermasst. Befestigungsmittel wie Schrauben und Bolzen müssen aus nichtrostendem Stahl bestehen, Befestigungsmittel
aus Stahl müssen verzinkt sein. Die Anschlüsse, Zarge und Türblatt müssen den bauphysikalischen Anforderungen
gerecht werden. Das heißt, Anforderungen an Brandschutz, Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz und
Fugenbewegung sind zu berücksichtigen. Dichtungsbänder sind erst nach den Malerarbeiten einzufügen.
Sämtliche, zur Ausführung der Arbeiten notwendigen, behördlichen Genehmigungen, materialtechnischen
Nachweise, Prüfungsprotokolle, Prüfzeugnisse, usw. sind alleinige Sache des Auftragnehmers und mit
dem Pauschalpreis abgegolten.
Sind für die Inbetrieb- oder Ingebrauchnahme einer erbrachten Leistung besondere Überprüfungen,
Befunde, Abnahmen, Betriebsanleitungen oder dergleichen erforderlich, sind etwaige Kosten hierfür in den
Pauschalpreis einkalkuliert.
Einzelne Türtypen sind hier exemplarisch beschreiben.
Türtyp 1
Stahlumfassungszarge für den Einbau in GK-Wände, mit und ohne Glasseitenteil, Anforderungen nach
Raumbuch. Zarge verzinkt und Farbbeschichtet in RAL-Tönen nach Angabe Bauherr. Holzwerkstofftürblatt mit
Vollspaneinlage, beidseitig mit CPL belegt, Hartholz Einleimer klarlackversiegelt, Fingerklemmschutz nach Raumbuch,
ca. Elementgröße nach Planung. Ausführung von Schloss- und Drückergarnitur, Schallschutzanforderungen und die
Anforderung dichtschließend sind dem Raumbuch, den Brandschutzkonzept bzw. den Plänen zu entnehmen. Die Türblätter
mit Glasausschnitt sind dem Raumbuch zu entnehmen.
Türtyp 2
Stahlumfassungszarge für den Einbau in GK-Wände, Türe mit Brandrandschutzanforderungen, Türblatt
Stahl, Einbau gemäß Zulassung, Leistungsnachweis ist entsprechend zu übergeben, Zarge wie Türtyp 1,
Türblatt RAL-Töne nach Angabe Bauherr. Sonstige Anforderungen gemäß Raumbuch.
Türtyp 3
Leichtmetall Türelement mit Blockrahmen, mit einem oder zwei Seitenteilen, mit Oberlicht im Türbereich,
ohne Brandschutzanforderungen, Türblatt als Rahmentüre verglast, alle Rahmenteile RAL-Töne nach Angabe
Bauherr, sonstige Anforderungen nach Raumbuch.
Türtyp 4
Leichtmetall Türelement mit Blockrahmen, mit einem oder zwei Seitenteilen, mit Oberlicht im Türbereich, mit
Brandschutzanforderungen, Einbau gemäß Zulassung, Leistungsnachweis ist entsprechend zu übergeben,
Türblatt als Rahmentüre verglast, alle Rahmenteile in RAL-Töne nach Angabe Bauherr, sonstige Anforderungen
nach Raumbuch.
Türdrücker
Im gesamten Gebäude sind Türdrücker des gleichen Herstellers zu verwenden auch wenn die Türen von
verschiedenen Lieferanten kommen. Die Drücker sind in Edelstahl vergleichbar der Form FSB 1075 zu
montieren (abgerundeter gerader Drücker). Wo erforderlich z.B. an Fluchttüren die entsprechende Form FSB
1070. Als Knauf ist ein zylindrischer Knauf zu wählen (ähnlich FSB 23 0829). Die Garnituren erhalten runde
Rosetten. An manchen Türen geschlossenen Rosetten alternativ Blindzylinder. Je nach Türenart können
auch verkröpfte Garnituren erforderlich sein.
Türstopper / -puffer
An allen Stellen, an denen durch die aufschlagenden Türen an Wänden oder Möbel Beschädigungen
entstehen können, sind Türstopper als Wand- oder Bodenmontage anzubringen. Als Wandstopper können
weiße Kunststoffstopper (Bummsinchen) angebracht werden. In einigen Fällen kann erforderlich sein
Bodenpuffer oder Öffnungsbegrenzer zu montieren (z.B. damit Türgriffe nicht in Glasscheiben schlagen). Für
die Hauptzugangstüren sind Öffnungsbegrenzer vorzusehen.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 25 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
Innere Fensterbank
Alle Brüstungen sind mit Fensterbänken Fabrikat Duropal oder gleichwertig auszuführen. Die Fensterbänke
sind in einer Stärke von 20 mm ohne vordere Abkantung nur gerundet in einem Farbton Lichtgrau nach Wahl
des Bauherrn auszuführen. Oberfläche HPL beschichtet, Trägerplatte aus quellarmen Holzspanplatten Typ
P 3 nach EN 312. Die Platte ist mit nur geringem Überstand einzubauen. Die Fensterbank muss unter das
Fensterrahmenprofil geschoben werden. Einschl. Ausgleichskonstruktion und unsichtbare Verklebung bzw.
Befestigung.
Sichtschutzwände WC
In den Kinder-Sanitärbereichen sind zwischen den WCs Sichtschutzwände zu montieren, siehe Planeintrag.
Die Tiefe ist ca. 70cm, Oberkante ca. 1,30 m über OK FFB, Fußluft 10 cm, aus geeignetem Material,
Oberfläche Farbe nach Angabe Bauherr - RAL-Töne.
Themenwand
Im Foyer/Spielbereich ist eine Wand mit den Abmessungen ca. 4,075x2,75m (BxH) zu bekleiden. Platten:
Funder Max, Exterior, 0026 NT, Prado Alu Grey, Seitlich links und rechts sind die Platten mit einem
Eckschutz einzufassen. Die Platten können sichtbar mit den passenden farblich beschichteten Schrauben
auf die UK geschraubt werden. Der Sockel ist so auszubilden, daß der Linolieumsockel auf der UK
angebracht werden kann. Die Wand soll als Hintergrund für aufgeklebte Motive dienen.
Brüstung / Geländer
Im Treppenhaus ist entsprechend der Pläne, Details und Raumbuch eine geschlossene Brüstung mit Handläufen
herzustellen. Das Geländerelement ist im Treppenauge und am Podest des Obergeschosses entlang zu führen.
Auf der Treppenaußenseite sind Handläufe aus Edelstahl in der dargestellten Art zu montieren.
Das komplette Geländerelement sind deckend farbig zu lackieren bzw. zu streichen.
Farbton nach Angabe Bauherr, in RAL-Tönen.
Formaldehydfreiheit
Bei allen Einrichtungsgegenständen dürfen nur formaldehydfreie bzw. formaldehydarme Materialien
verwendet werden. Der Einbau von unbeschichteten Spanplatten ist nicht gestattet. Die Verwendung von
formaldehydfreien bzw. formaldehydarmen Materialien ist bei Klebern, Leimen und Lacken besonders zu beachten.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 26 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
20. FLIESEN-UND PLATTENARBEITEN (BODEN UND WAND)
Allgemein müssen neben dem Belag auch die verwendeten Klebstoffe, Grundierungen, Spachtelmassen
und Abdichtverfahren für den vorgesehenen Zweck geeignet sein.
Die gefliesten Bereiche, Fabrikate, Abmessungen usw. sind dem beiliegenden Raumbuch zu entnehmen.
Der Untergrund ist vor Beginn der Verlegearbeiten auf seine Eignung, insbesondere in Bezug auf
Ebenheit und Trockenheit usw. zu prüfen. Die Untergrundvorbehandlung erfolgt durch Aufbringen einer
Spachtelmasse bzw. bei größeren Unebenheiten einer Ausgleichsmasse. Die Spachtel- oder
Ausgleichsmasse ist so aufzubringen, dass sie sich fest und dauerhaft mit dem Untergrund verbindet,
nicht reißt und ausreichend druckfest ist.
Vor dem Verlegen der Oberbeläge sind Fugen, die sich evtl. gebildet haben, fachgerecht mit Kunstharz zu
verdübeln / vernadeln und auszugießen.
Vor Beginn der Verlegearbeiten ist der Feuchtigkeitsgehalt des Estrichs mit geeignetem Gerät zu messen.
Die erlaubten Feuchtigkeitswerte sind von den jeweiligen Herstellern vorgeschrieben. Der
Auftragnehmer ist für die Messungen und die Entscheidung ob der Belag verlegt werden kann
verantwortlich.
Die Fugenfarbe hat der Fugenfarbe des Flächenbelages zu entsprechen und ist mit dem Bauherr oder
dessen Vertreter abzustimmen. Dauerelastische Fugen müssen aus unverrottbarem Material hergestellt
sein, sie müssen Schimmel, Pilzbefall und anderen schädlichen Einflüssen dauerhaft standhalten.
Sockelfliesen
In Räumen in denen keine Wandfiesen angebracht werden oder nicht an allen Wänden, sind umlaufend
Sockelfliesen anzubringen. In den Räumen in denen an allen Wänden Wandfliesen angebracht werden,
beginnen diese am Boden, es sind dort keine Sockelfliesen vorzusehen.
Windfang:
In dem Windfang ist eine großzügige herausnehmbare evtl. mehrteilige Sauberlaufmatten auszuführen.
Einschl. Ausführung des Winkelrahmens als Aluminiumrahmen. Der Estrich unter der Sauberlaufmatte ist mit
einem feuchtigkeitssperrenden Anstrich zu versehen. Die Farbe ist abzustimmen.
Nähere Angaben - siehe Raumbuch.
Treppenbelag:
Die Bodenbeläge sind auch wie in der Fläche in den Aufzug zu verlegen. Auf der Treppe ist das
Feinsteinzeug als Stell- und Setzstufe zu verlegen. An der Trittvorderkante ist eine Abschlussschiene
einzubauen. An der Wand sind dem Trittverlauf folgend Sockelfliesen anzubringen.
Wand:
Die Wandfliesen sind entsprechend dem Raumbuch fachgerecht anzubringen. Sind waagerechte Flächen von
Installationswänden oder Fenstergesimsen in diese Bereichen, sind diese ebenfalls zu fliesen, dies trifft auch auf
Fensterleibungen zu. Die Beschreibung der Sockelfliesen siehe unter dem Punkt Sockelfliesen.
Bei Außenecken sind Eckschienen, Farbe in Abstimmung mit den verlegten Fliesen, einzubauen.
Als Wandfliesen sind folgende Fliesen vorzusehen: siehe Raumbuch
Spiegel
In den Sanitärbereichen sind Spiegel in das Fliesenraster einzufügen.
WC Damen, WC Herren, Dusche usw.: Größe 60x60cm
Kinder-Sanitärbereiche: 2 Spiegel, Größe ca. 120 cm (Breite Waschtisch) x 60 cm
B.-WC, Spiegel nicht in Fliesen integriert sondern Kippspiegel für barrierefreie WC Anlagen.
Beschreibung siehe Gewerk Sanitär.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 27 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
21. LINOLEUMBELAGSARBEITEN
Neben dem Belag müssen auch die verwendeten Klebstoffe, Grundierungen, Spachtelmassen und
Abdichtverfahren für den vorgesehenen Zweck geeignet sein. Alle verwendeten Bauhilfsstoffe dürfen den
Bodenbelag nicht nachteilig beeinflussen.
Für die Befestigung der Materialien (Unterkonstruktionen, Sockelleisten, Abschluss- und
Übergangsschienen an Materialwechseln, usw.) sind nur nichtrostende Befestigungsmaterialien zu
verwenden. Spachtelmasse, Kleber und Voranstrich müssen von einem Hersteller stammen und sind
aufeinander abzustimmen.
Zur Vorbeugung und Vermeidung von gesundheitlichen Schäden durch flüchtige organische Verbindungen
(VOC) und gesundheitsschädliche Stoffe sind nach dem Stand der Technik sehr emissionsarme
Verlegewerkstoffe einzusetzen, die die nachfolgend genannten Anforderungen
erfüllen:
Der Nachweis erfolgt durch das Umweltzeichen BLAUER ENGEL (Emissionsarme Bodenbelagsklebstoffe
und andere Verlegewerkstoffe, RAL-UZ 113) oder vergleichbare Prüfberichte anerkannter Stellen sowie
technische Unterlagen des Herstellers.
Es dürfen keine Stoffe/Zubereitungen als konstitutionelle Bestandteile enthalten sein, die:
als giftig (T) oder sehr giftig (T+) eingestuft sind (67/548/EWG, GefStoffV § 4a Abs.3) als kanzerogen,
erbgutverändernd, reproduktionstoxisch, keimzellmutagen oder fruchtschädigend eingestuft sind (EG Kategorie,
TRGS 905, MAK-Liste) oxidierbare Fettsäuren oder oxidierbare Fettsäureester enthalten
Alkylphenolethoxylate enthalten (max. 0,1% als Verunreinigung).
Weitere, über das Umweltzeichen hinausgehende Anforderung:
Die eingesetzten Produkte, die die Anforderungen des BLAUEN ENGELS nach RAL UZ 113
erfüllen (Grundierungen, Spachtelmassen, Klebstoffe) dürfen, mit Ausnahme methanolabspaltender
SMP- Klebstoffe, lt. gültigen Sicherheitsdatenblättern unter dem Punkt 3 „Zusammensetzung /
Angaben der Bestandteile“ gemäß EG Nr. 1907/2006 keine Inhaltsstoffe enthalten, die nach dem
aktuellen Wissenstand des Lieferanten in den zutreffenden Konzentrationen als gesundheits- oder
umweltschädlich eingestuft sind und daher in diesem Abschnitt angegeben werden müssten.
Der Untergrund ist vor Beginn der Verlegearbeiten auf seine Eignung, insbesondere in Bezug auf
Ebenheit und Trockenheit usw. zu prüfen.
Die Untergrundvorbehandlung erfolgt durch Aufbringen einer Spachtelmasse bzw. bei größeren
Unebenheiten einer Ausgleichsmasse. Die Spachtel- oder Ausgleichsmasse ist so aufzubringen, dass
sie sich fest und dauerhaft mit dem Untergrund verbindet, nicht reißt und ausreichend druckfest ist.
Auf Estrichen, mit denen sich die Spachtel- oder Ausgleichsmasse ungenügend verbindet, ist ein
Voranstrich als Haftbrücke zur Erzielung einer besseren Adhäsionsfähigkeit aufzubringen.
Vor dem Verlegen der Oberbeläge sind Fugen, die sich evtl. gebildet haben, fachgerecht mit Kunstharz zu
verdübeln/ vernadeln und auszugießen.
Begrenzungen zu anderen Belägen sind durch Trenn- oder Übergangschienen herzustellen. Trenn- oder
Übergangschienen im Bereich von Türen sind so einzubauen, dass das geforderte Schalldämmmaß
oder die geforderte Feuerwiderstandsklasse beibehalten werden.
Innerhalb eines Raumes/Raumeinheit dürfen ausschließlich Beläge gleicher Chargennummer verlegt
werden.
Belag
Als Belag ist ein Linoleum, in verschiedenen Farben gemäß Raumbuch fachgerecht zu verlegen. Es
ist ein Linoleum DIN EN ISO 24011, mit werkseitiger Oberflächenvergütung, Topshield 2, doppelt UV-vernetzt
oder gleichwertig einzusetzen. Es entspricht den Anforderungen des Blauen Engel.
Einstufung DIN EN ISO 10874 Klasse 34 (gewerblicher Bereich, sehr starke Beanspruchung), antistatisch,
Aufladungsspannung im Begehversuch gemäß DIN EN 1815 max. 2 kV, Trittschallverbesserungsmaß EN
ISO 10140-3 / EN ISO 717-2 ca. 5 dB, geeignet für Stuhlrollen DIN EN 12529 Typ W,
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 28 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
Brandverhaltensklasse DIN EN 13501-1 Cfl-s1, brandtoxikologisch unbedenklich,
Bewertungsgruppe Rutschgefahr R 9 gemäß BGR 181, beständig gegen Öle, Fette und Zigarettenglut,
geeignet für Warmwasser-Fußbodenheizung, Dicke 2,5 mm, Oberfläche glatt.
Sockelleisten
Als Sockelleisten sind Belagsstreifen aus dem jeweiligen Belag / Farbe, ca. 60mm hoch, dauerhaft an den
Wänden zu montieren. Die Fuge zum Belag muß dauerhaft und in passender Farbe verfugt werden.
Im Technikraum wird der Estrich mit einem Bodenanstrich versehen. An der Wand wird eine Sockelleiste mit
Dichtlippe, Höhe 6cm, angebracht, um die Estrichfuge zu überdecken.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 29 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
22. SCHLOSSERARBEITEN
Gemäß der beiliegenden Planung ist eine außenliegende Fluchttreppe einschließlich der Tür am Treppenantritt zu
dimensionieren, die erforderliche Gründung erfolgt bauseits, die Treppe und die Tür zu fertigen und aufzubauen.
Die Konstruktion ist entsprechend der zu leistenden Planung herzustellen, die Geländerdetails sind zu übernehmen.
Treppe als Stahlwangen-Treppe; Seitenwände aus Stahlbeton (siehe Punkt 7 - Rohbauarbeiten).
Befestigungs- und Verbindungsmittel – wie Schrauben, Bolzen und Dübel – müssen entsprechend
dem jeweiligen Verwendungszweck und gemäß den Anforderungen ausgewählt werden. Bei der Auswahl
sind die hierfür gültigen Normen und der aktuelle „Stand der Technik“ zu berücksichtigen und zu befolgen.
Alle Stahlteile im Außenbereich sind generell feuerverzinkt herzustellen. Die Handläufe sind aus Edelstahl.
Die Konstruktion ist flucht- und höhengerecht zu montieren und auszurichten. Toleranzgrenzen bezogen auf
die Steigungshöhen sind unbedingt einzuhalten.
Auf ausreichende Einbautoleranzen ist zu achten. Die fertige Zinkauflage darf keinesfalls durch
Nachbearbeitung zerstört werden. Transport und Lagerung sind entsprechend sorgfältig vorzunehmen.
Hohlprofil-Konstruktionen sind so mit Bohrungen zu versehen, dass
a) ein restloser Ablauf von Kondenswasser gewährleistet ist,
b) im Falle der Verzinkung im Zinkbad ein lückenloser Innenschutz aufgebaut wird.
Verbindungsmittel wie Schrauben, Bolzen usw. müssen im Freien aus nichtrostendem Stahl sein. Andere
Verbindungsmittel aus Stahl müssen feuerverzinkt sein. Verbindungsmittel aus Buntmetallen, auch in
oberflächengeschützter Ausführung, sind nicht zulässig. Die Schweißnähte sind nach statischen
Erfordernissen auszuführen.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 30 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
23. MALER / LACKIERARBEITEN, UND BESCHICHTUNGSARBEITEN
Die Ausführungsanweisungen und/oder die Technischen Merkblätter der Herstellers sind genauestens zu
beachten. Die Anlieferung aller zum Einsatz kommenden Werkstoffe und Materialien muss in der
Originalverpackung erfolgen.
Es sind die Richtlinien des Werkstoffherstellers zu berücksichtigen. Bei Systemaufbauten dürfen nur die
Stoffe eines Herstellers verwendet werden. Abdecken von Belägen, staubdichtes Abdecken von
empfindlichen technischen Geräten usw., Fensterleibungen sind in die Hauptpositionen einzurechnen.
Wände
Die Oberflächen der Innenwände, die nicht gefliest werden, werden mit einem offenporigen,
wasserdampfdurchlässigen Glasfaservlies tapeziert - siehe Raumbuch. Auf das Glasfaservlies wird eine
Kunststoffdispersionsfarbe mit der Nassabriebbeständigkeit Klasse 1 aufgebracht. Der Systemaufbau
von der Untergrundvorbehandlung bis zur Endbeschichtung hat innerhalb eines Herstellersystems zu erfolgen.
Farbton matt weiß, nach Wahl des Bauherrn.
Zusätzlich sind Teilbereiche im Zugangsbereich mit einem wischfesten Anstrich (Höhe bis ca. 1,20 m über OK FFB)
zu versehen. Die Oberkante dieses Anstrichs ist wellenförmig auszubilden. Diese Teilbereiche mit dem wellenförmigen
Anstrich sind im Grundriss mit einer Wellenlinie gekennzeichnet. Farbton nach NCS-Angabe durch den Bauherrn.
Decken
Gipskartondecken, verspachtelt in der Oberflächengüte Q3 (Standardverspachtelung), mit lösemittelund
weichmacherfreier, stumpfmatter Dispersionsfarbe, Nassabrieb Klasse 2 nach DIN EN 13300,
behandeln. Farbe: weiß, nach Bemusterung und Wahl des Bauherrn.
Farb-Abtönungen
Verschiedene Wände erhalten einen deckend farbigen Anstrich. Diese Wände sind im Grundriss mit einer geraden,
farbigen Linie gekennzeichnet. Farbton nach NCS-Angabe durch den Bauherrn.
Geländer- / Brüstungsanstrich
Die Farbbeschichtung des Innengeländers / Brüstung ist als deckender Anstrich bei den Schreinerarbeiten
beschrieben Farbe RAL nach Wahl des Bauherrn.
Bodenbeschichtung Technikbereich / Heizung
Ausführung im Heiz- bwz. Technikraum und unter der Sauberlaufmatte im Windfang.
Richtqualität Sikafloor 2530 W oder gleichwertig. Anstrich / Beschichtung 3 malig nach Herstellervorschriften,
Bei den Bodenbeschichtungsarbeiten sind die Fugen / Übergänge von Wand / Boden mit einer
systemkompatiblen elastischen überziehbaren / beschichtbaren Verfugung zu schliessen (Alternativ kann
eine Sockelleiste angebracht werden).
Lackierarbeiten
Die Stahlzargen der Innentüren sind als fertig beschichtete Zargen beschrieben. Lackierarbeiten sind an den
Nebeneingangstüren (siehe Punkt 19 Innentüren und Schreinerarbeiten) zu erbringen. Diese Türen
sind mit Stahlblockrahmen und Stahltürblatt vorgesehen und müssen lackiert werden. Vorgesehen ist eine
Lackierung im Farbton wie in den Ansichtsplänen dargestellt.
Wandschutzplatten
Anbringen von Wandschutzplatten im Windfang, Entree und Kindermensa, ca. 2mm stark, auf die Wand geklebt,
Höhe von FFB ca. 1,00m, Farbton nach NCS-Angabe durch den Bauherrn.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 31 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
24. BAUREINIGUNGSARBEITEN
Unterhaltsreinigung
Für die in der Baustelleneinrichtung beschriebenen Aufenthalts- und Besprechungscontainer ist eine
Unterhaltsreinigung vorzusehen.
Baubegleitende Reinigung
Die Baustelle ist über die gesamte Bauzeit im Innen- und Außenbereich sauber zu halten. In der
Ausbauphase ist der Innenbereich täglich besenrein zu halten. Es ist dafür zu sorgen, dass sämtliche
Abfälle, Schutt etc. sortiert in den entsprechend bereitzustellenden Container gesammelt und anschließend
sach- und fachgerecht entsorgt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass auf eine durchorganisierte und
aufgeräumte Baustelle besonderen Wert gelegt wird.
Baureinigung
Der Auftragnehmer verpflichtet sich nur zugelassene Reinigungsmittel zu verwenden, die außerdem keine
Rückstände hinterlassen oder zu Schäden auf den Materialoberflächen führen. Von den Produktlieferanten
vorgeschriebene Reinigungsverfahren und Reinigungsmittel sind zu berücksichtigen. Es obliegt dem
Auftragnehmer, Reinigungs- und Pflegemittel auf die zu reinigenden Flächen und Gegenstände
abzustimmen, es dürfen keine mechanischen und optischen Beeinträchtigungen herbeigeführt werden (z.B.
Kratzer, Schlieren). Insbesondere sind dabei auch Fugenmaterialien, Dichtungen und dergleichen zu
beachten.
Im Zuge dieser Arbeiten sind sämtliche Bauschutzfolien und Produktaufkleber von den Bauteilen und
Gegenständen rückstandslos zu entfernen.
Beim Reinigen von Fenstern und Fassaden ist darauf zu achten, dass Dichtungen unverletzt bleiben. Im
Besonderen ist darauf zu achten, dass die Falzbereiche von Fenstern und Fenstertüren sorgfältig gereinigt
werden.
Bei allen öffenbaren Elementen im Bauwerk sind entsprechend die Falzbereiche zu reinigen. Sind
Einbaumöbel oder Möbel vorhanden, sind auch die Innenbereiche zu reinigen.
In Bereichen mit Gitterrosten sind die Flächen unter den Gitterrosten zu reinigen und gereinigt zu
übergeben.
Bei Oberflächen die feucht oder nass gereinigt werden, muss nachgetrocknet werden, es ist darauf zu
achten, dass keine Wasserflecke zurückbleiben. Bei Bauteilen die durch eine Nassreinigung Schaden
nehmen können, ist entsprechend sorgfältig vorzugehen oder davon abzusehen. Dies kann gelochte
Materialien mit Einlagen zur Schallabsorption betreffen. Armaturen sind zu polieren.
Kunststoffbeschichtete Flächen sind unter Zusatz antistatischer Mittel feucht zu reinigen. Auch Lackierte
Flächen sind feucht zu reinigen. Gestrichene Decken- und Wandflächen sind trocken zu entstauben.
Technische Installationen sind zu entstauben; eventuelle Farbreste und dergleichen sind sorgfältig zu
beseitigen.
Das Gebäude ist in einem einwandfrei gereinigten Zustand dem AG zu übergeben. Alle Innen- und
Außenbauteile sind end zu reinigen.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 32 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
25. BESCHILDERUNG, BEKLEBUNG UND FLUCHTWEGPIKTOGRAMME
Die nachfolgenden Beschreibung sind in den Pauschalpreis mit aufzunehmen.
Die Fluchtwegpiktogramme und Notausgangsbeschilderung, sofern diese nicht in der Technik beschrieben
werden, und gemäß des zu Grunde liegenden Brandschutzgutachtens, der behördlichen Vorschriften und
Auflagen, sind auszuführen.
Beschilderung der Toilettenanlage wie Damen, Herren und Barrierefrei mit einem H oder D, oder einem
Symbol auf einem Edelstahlschild/Platte oder als Folie sind zu bemustern und auszuführen.
Die bodentiefen Sicherheits-Verglasungen sind nach DIN im Bereich der Verkehrswege mit Signalen,
Punkten, Streifen oder Strichen kenntlich zu machen. Ausführung als mattierte / satinierten Klebefolie in
Augenhöhe.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 33 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
26. AUFZUGSANLAGE
Barrierefreier Personenaufzug als maschinenraumloser Aufzug mit folgenden Eigenschaften:
-Tragkraft 630 kg
-Personenanzahl 6-8
-Anzahl der Zugänge vorne 2
-Anzahl der Haltestellen 2
-Fahrgeschwindigkeit 1,00 m/s
-Antrieb maschinenraumloser Seilaufzug
-Energieversorgung Licht 230 V
-Schachttüren teleskopierende Türen 900x2100mm
-Kabinentüre teleskopierende Türen 900x2100mm
-Türantrieb geregelt
-Kabinenabmessung (BxTxH) 1,10x1,40x2,20
-Steuerung Mikroprozessorsteuerung
-Schachtkopierung berührungslos
Klassifizierung der Aufzugsanlage
-Nutzungsart Personen- und Lastentransport
-Frequentierung mittel (ca. 100-300 Fahrten / Tag)
-Vandalismus gering
-Personen mit eingeschränkter Mobilität Barrierefreie Ausstattung nach DIN-EN 81-70, Typ 2,
die Einzelmaßnahmen sind mit der Baurechtsbehörde und
dem Bauherr abzustimmen.
Aufzugskabine (Fahrkorb)
Die Aufzugskabine wird schwingungsisoliert in einem Tragkorb einschließlich Kabinendecke und
Kabinenboden montiert. Die Wandfelder werden direkt aus dem ausgewählten Edeldekor (z. B. Schliff Korn
240 oder Karo, Rauten, Leinen usw.) hergestellt. Die Paneele der Seitenwände werden mit Antidröhnbelag
belegt.
Kabinenseitenwände
Hergestellt aus vertikalen Edelstahlpaneelen nach Wahl des AGs (z. B. Schliff Korn 240 oder Karo, Rauten,
Leinen usw.) Standartauswahl beim AN.
Kabinenboden
Kabinenboden zum Verlegen von einem Feinsteinzeug-Belag, gleich den anderen Flächen mit
Feinsteinzeug. Aufbau ca. 10mm.
Kabinendecke
Abgehängte Decke mit einer LED-Beleuchtung. Über die abgehängte Decke wird die Kabine be- und
entlüftet.
Kabinentürportal
Wie Kabinenseitenwände. Kabinentürblätter belegt mit einem Edelstahl nach Wahl des AGs. (z. B. Schliff
Korn 240 oder Karo, Rauten, Leinen usw.)
Kabinentürblätter
Kabinentürblätter belegt mit einem Edelstahldekor
Signal- und Bediengeräte in der Kabine
Bedien- und Signalpaneel über die gesamte Kabinenhöhe. Gefertigt aus Edelstahl V2A-Korn 240. Die
Ausführung erfolgt nach DIN-EN 81-70
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 34 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
Zusatzausstattung zur Aufzugskabine
- Handlauf
- Sockelleiste
- Spiegel
- Weitere Ausstattungen gemäß DIN EN 81-70 in Abstimmung mit der Baurechtsbehörde und dem Bauherr.
Fahrschachttürrahmen und Türblätter
Zweiteilig telekopierende Fahrschachttüren einseitig öffnend. Schachttürblätter und Rahmen hergestellt in
Edelstahl Dekor
Rufgeräte
Rufgeräte angeordnet in der Laibung auf der Schließkantenseite der Schachttüre. Gefertigt aus Edelstahl.
Die Ausführung erfolgt nach DIN-EN 81-70.
Der Aufzug ist ausschließlich durch einen Schlüsselschalter zu rufen, die Aufzugstüren öffnen sich nur durch
den von außen betätigten Schlüsselschalter.
Standanzeige
Standanzeige angeordnet im Schachttürrahmen der Haupthaltestelle auf der Schließkantenseite der
Schachttüre in einer Höhe von 1,60m. Gefertigt aus Edelstahl V2A-Korn 240. Die Ausführung erfolgt nach
DIN-EN 81-70.
Der Aufzug ist ausschließlich durch einen Schlüsselschalter zu rufen, die Aufzugstüren öffnen sich nur durch
den von außen betätigten Schlüsselschalter.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 35 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
27. AUSSENANLAGEN (NUR BELAGSARBEITEN)
Vom Auftragnehmer ist nur der überdachte Bereich im EG (vor den Gruppenräumen) sowie die Dachterrasse im OG
(vor dem Gruppenraum bzw. den Nebenräumen) anzubieten und auszuführen.
Die restlichen Belagsarbeiten bzw. Aussenanlagen werden seitens des AG bzw. bauseits erbracht und fallen nicht in
den Leistungsbereich des Auftragnehmers.
Der überdachte Bereich im EG ist mit WPC-Dielen, einschl. entsprechender Unterkonstuktion zu belegen.
Einschl. Randeinfassung aus Betonrandsteinen.
Die Dachterrassen im OG sind mit Betonpflastersteine 20x20x8 cm mit Drainfugen in den Farben anthrazit und grau
herzustellen. Bettung jeweils im Splittbett.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 36 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
28. ERGÄNZUNG BRANDSCHUTZKONZEPT
Das zu erstellende Brandschutzkonzept ist während der Bauphase an die sich ergebenden Änderungen anzupassen
bzw. fortzuschreiben.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 37 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
29. HAUSANSCHLÜSSE
Die Hausanschlussleitungen (Strom, Wasser usw.) sowie die Entwässerungsleitungen vom öffentlichen Kanal bis zum
Rohbau werden durch den AG bzw. bauseits erstellt. Die Hauseinführungen (Formteile) für Strom, Wasser usw. sowie
die Anschlüsse der Entwässerungsleitungen an die Grundleitung (einschl. der erforderlichen Formteile für die Gebäudedurchführungen)
sind bereits im Leistungsumfang des Auftragnehmer enthalten und einzukalkulieren.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 38 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
30. ENTWÄSSERUNG GEBÄUDE UND GRUNDSTÜCKE
Die Gebäudeentwässerung erfolgt im Trennsystem bis zur Straße und wird an der Grundstücksgrenze an ein bestehendes
Mischkanalsystem angeschlossen.
Die Abwasserleitungen im Gelände (vom Anschluss an den öffentlichen Kanal bis zum Rohbau - Grundleitungsanschluss)
werden bauseits ausgeführt und sind nicht im Leistungsumfang des Auftragnehmers auszuführen.
Die Abwasserleitung innerhalb des Gebäudes sind vom Auftragnehmer zu planen und einzubauen.
Die Abwasserleitungen im Gebäude werden über Dach geführt und mittels flexiblen Schläuchen an die Schmutzwasserentlüftungen
angeschlossen. Vor den Grundleitungsanschlüssen sind Revisionsöffnungen einzubauen. Die Dachrinnen
der Pultdächer werden über die Fassade (sichtbar) - als Regenfallrohr - über die Grundleitung entwässert.
Bodeneinlauf aus schlagfestem Hart-PVC mit Schlammfang und Geruchsverschluss sind wie in der beiliegenden Planung
dargestellt einzubauen (Sanitärbereiche, Heizraum usw.).
Das nichtbegehbare (nicht genutzte) Flachdach wird extensiv begrünt.
Das begehbare (genutzte) Flachdach der Dachterrassen wird mit Betonplatten (im Splittbett) belegt.
Die hierfür erforderlichen Flachdach-Abläufe sind zu planen und fachgerecht einzubauen.
Flachdach-Ablauf (die entsprechende Abmessung ist eigenverantwortlich zu ermitteln), wärmegedämmt, aus Hart-PVC
oder verz. Material (MÖCK), mit entsprechenden Anschlussbahnen, mehrteiligen Aufstockelementen, evtl. erforderlicher
Kiesfang, eingeklebt in die Dachabdichtung und Dampfsperre, eingebaut in der Dachebene.
Notüberläufe (die entsprechende Abmessung und Anzahl ist eigenverantwortlich zu ermitteln) und mit entsprechenden
Anschlussflanschen an die Dampfsperre bzw. Dachabdichtung anzuschliessen. Die erforderliche Anstauhöhe für die
Flachdachabläufe ist zu beachten.
Verz. Entwässerungsrinnen, 12-18 cm breit, höhenverstellbar, vor den Terrassentürenelementen im EG und OG.
Im OG sind Türen zur Begehung des Daches (Dachterrasse) vorgesehen.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 39 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
31. HEIZUNGSINSTALLATION
Wärmepumpenanlagen als monovalente Anlage mit 30-35 kW, außentemperaturgesteuert, umschaltbar auf Sommer
(Kühlen) und Winterbetrieb (Heizen). Mit Pufferspeicheranlagen 1.000 bis 1.500 Liter und Umschaltventilen
(Heizen/Kühlen). Der Standort der Wärmepumpe ist vor dem Heizraum im Freien auf der Nordseite des Gebäudes
(siehe beiliegenden Plan - Grundriss Erdgeschoss).
Die Anbindung an das Gebäude erfolgt über eine Erdleitung, welche unter der Wärmepumpe beginnt und im Heizraum
in einem Schacht endet. Die Einbindetiefe liegt bei ca. 0,8 m unter Erdgleiche. Hier befindet sich auch die Entleerungsmöglichkeit
der Verbindungstrasse.
Vor dem Schachteintritt wird dann noch eine Verbindung zum Pufferspeicher hergestellt.
Vom Pufferspeicher aus erfolgt die Anbindung der Fußbodenheizung.
Abgesichert wird die Heizungsanlage mit einem Membran-Ausdehnungsgefäß mit Kappenabsperrventil und mit Sicherheitsventil.
Der Heizkreis Fußbodenheizung ist ausgestattet mit gedämmten Kugelabsperrhähnen, einem Dreiwege-Regelventil,
mit zwei Thermometern, mit vier Manometern, mit einer Differenzdruck geregelten Pumpe, mit Rückschlagklappe
hinter der Pumpe, mit zwei Bezeichnungschilder, mit zwei Entlüftungs- und zwei Entleerventilen.
Die Heizungsleitungen werden von Heizraum aus unter der EG-Decke verlegt schließen von dort die Fußbodenheizkreisverteiler
im EG und OG an.
Die Leitungen im Erdgeschoß, in den Installationsschächten, Schlitzen und in Estrichböden, sind aus Kupfer und gegen
Wärmeverlust unter Berücksichtigung einschlägiger Normen und Richtlinien zu dämmen, im sichtbaren Bereich
mit Alu-Grobkorn ummantelt.
Folgende Raumtemperaturen werden vorgegeben:
Alle Krippen und Kindergartenräume, die Spielbereiche, die Kindermensa, der Mehrzweckraum, die Flure im EG werden
auf 22°C beheizt.
Alle Sanitärbereiche, der Umkleideraum in OG werden auf 24°C beheizt.
Das Behinderten-WC, der Putzraum, alle WC-Räume, das Büro, der Windfang, der Kinderwagen- und Garderobenraum,
die Küche, das Lager, der Hauswirtschaftsraum, das Treppenhaus und der Flur im OG sowie das Treppenhaus,
das WC und der Personalraum werden auf 20°C beheizt.
Nicht beheizt wird der Heizraum.
Die Beheizung der Räume erfolgt mit einer Fußbodenheizung. Jeder Raum ist mit einem Raumtemperaturregler ausgestattet.
Die Fußbodenheizkreis-Unterverteiler sind in Abstimmung mit dem Bauherrn zu planen und auszuführen.
Der Raumtemperaturregler ist ein einfacher Regler mit einem Drehrädchen – z.B. Fabrikat Uponor, Anschluss 230 V.
Die Verlegung der Fußbodenheizungsrohre (diffusionsdicht) erfolgt entweder mit einem Tackersystem oder einem
Klettsystem z.B. Uponor.
Die Fussbodenheizkreisverteiler bestehen aus abschließbaren Unterputzschränken, weiß lackiert. Mit
eingebauten Vor- und Rücklaufheizkreisverteiler mit einzeln absperrbaren Rückläufen mit Durchflussanzeige
mit Regulierventilen im Vorlauf mit Stellmotor 230 V.
Zur Übergabe sind eine Betriebsanleitung sowie farbig angelegte Revisionspläne in 2-facher Fertigung zu
übergeben.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 40 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
32.SANITÄRINSTALLATION
Abwasserleitungen im Geberit db 20 Abwassersystem, isoliert, zur Vermeidung von Schallbrücken unter Einhaltung der
DIN 4109, in Schächten geführt. Die Abwasserleitungen die im EG horizontal verzogen werden- werden mit Schallschluckdämmpackung
zusätzlich ummantelt. Kaltwasser-, Warmwasser- und Zirkulationsleitung in isoliertem Kupferrohr-
oder Geberit Mepla-Trinkwassersystem unter Einhaltung der DIN 4109, größtenteils in Vorwandmontage, komplett
installiert einschl. allem Zubehör. Die Dämmung der Wasserrohre erfolgt unter Berücksichtigung einschlägiger
Normen und Richtlinien, im sichtbaren Bereich sind diese Rohre mit Alu-Grobkorn ummantelt. Ab dem Hausanschluß
erfolgt die Installation, bestehend aus einem Absperrventil, dem Wasserzähler-Passstück, Absperrventil mit Rückflussverhinderer,
und je nach vorhandenem Wasserdruck ein Druckminderventil, ein Rückspülfilter sowie ein weiteres Absperr-
und Entleerventil. Der Wasserzähler wird von dem Wasserversorger gestellt und muss durch das Sanitärgewerk
eingebaut werden.
Der Verzug der Wasserleitung erfolgt im Zwischendeckenbereich des EG bis zu den einzelnen Nassbereichen.
Der Außenbereich wird mit drei (3) frostsicheren Außenarmatur ausgestattet. Die Anbindungen dazu werden geschleift
und jeweils an einem WC angeschlossen. Eine Wasserverbrauchsmessung der einzelnen Bereiche erfolgt nicht.
Es gibt keine zentrale Warmwasserbereitung aber kleine dezentrale Warmwassererzeugungspunkte. Diese bestehen
aus Elektrospeichern, deren Anzahl und Größe entsprechend der benötigten Wassermenge geplant werden müssen.
Die Warmwasserleitungen werden durchgeschleift und enden jeweils an einem Waschtisch bzw. Spüle.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 41 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
33. SANITÄRAUSSTATTUNG
Die Ausstattung erfolgt nach den Einzeichnungen der Grundrisse bzw. nach dem beiliegenden Raumbuch.
Die Anzahl und Abmessungen sind aus den Grundrissen bzw. dem beiliegenden Raumbuch zu entnehmen.
Eigenfabrikate sind gesondert anzubieten.
Die Sanitärgegenstände sind in Farbgruppe I in weiß vorzusehen.
Die komplette Vorwandinstallation erfolgt mit dem System des Gebäude-Erstellers.
In der Technikzentrale / Heizraum
1 Montagelement entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale
1 Stahlausgussbecken mit Rückwand, emailliert,
1 Rost
1 Stopfen mit Kette
1 Kaltwasserauslaufventil.
Dusche im OG
Duschtasse
Styroporwannenträger auf FFB – darunter sollte FFB durchlaufen.
Unterputz-Einhebelmisch-batterie,
Wandanschlussbogen
Zweistrahlige Schlauchbrause
Brausestange Länge 900 mm
Brauseschlauch 1.600 mm
Vorhangstange
Vorhang für Dusche
Waschtische in Sanitärräumen des Kindergartens
Montagelemente entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale.
Waschtisch Fabrikat Geberit - Bambini Spiel- und Wasserlandschaft mit 4 Waschstellen (Art.-Nr. 430050016) und
farbiger Dekorblende - Farbe nach Bemusterung durch den Bauherrn (z. B. Art.-Nr. 430060304 - Gelb).
Einschl. der Einloch-Einhebel-Mischbatterien ohne Zugknopfgarnitur,
Ablaufsiebe
Eckventilen
verchromten Rohrgeruchsiphon
Mischarmaturen für maximale Auslauftemperatur von 36 °C
Wandspiegel ca. 180*80 cm,
Montagehöhe 55 bis 60 cm (OK Waschtisch)
Waschtische in Sanitärräumen der Krippe
Montagelemente entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale.
Waschtisch Fabrikat Geberit - Bambini Spiel- und Wasserlandschaft mit 4 Waschstellen (Art.-Nr. 430050016) und
farbiger Dekorblende - Farbe nach Bemusterung durch den Bauherrn (z. B. Art.-Nr. 430060304 - Gelb).
Einschl. der Einloch-Einhebel-Mischbatterien ohne Zugknopfgarnitur,
Ablaufsiebe
Eckventilen
verchromten Rohrgeruchsiphon
Mischarmaturen für maximale Auslauftemperatur von 36 °C
Wandspiegel ca. 180*80 cm,
Montagehöhe 45 bis 50 cm (OK Porzellan)
Waschtische in WC-Räumen (für Erwachsene)
Montagelement entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale
Waschtische Fabrikat Keramag - Modell-Nr. 222360 (Klassenzimmer-Waschtisch) mit absperrbaren Unterschrank,
Einloch-Einhebel-Mischbatterie mit Zugknopfgarnitur,
Eckventilen
verchromten Rohrgeruchsiphon
Wandspiegel 60*80 cm,
Montagehöhe 85 cm (Porzellan)
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 42 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
Toilette für Kindergarten
Montagelement entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale
wandhängendes Tiefspül-WC - Fabrikat Geberit - Bambini Wand-WC für Kinder
Drückerplatte für zweifach-Spülauslösung, weiß
Ringsitz und Deckel in solider Ausführung,
Wandeinbau - Spülkasten,
Klosettpapierhalter ohne Deckel.
Reservepapierhalter.
WC-Bürstengarnitur
Montagehöhe 30 cm (Porzellan)
Toiletten für Krippe
Montagelement entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale
bodenstehendes WC mit hinterem Abgang - Fabrikat Geberit - Bambini Stand-WC für Babys und Kleinkinder,
Drückerplatte für zweifach-Spülauslösung, weiß
WC-Sitzring für Kleinkinder in solider Ausführung,
Spülkasten,
Klosettpapierhalter ohne Deckel.
Reservepapierhalter.
WC-Bürstengarnitur
Montage auf FFB
Toilette für Erwachsene
Montagelement entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale
wandhängendes spülrandloses Tiefspül-WC aus Sanitärporzellan
Drückerplatte für zweifach-Spülauslösung, weiß
Ringsitz und Deckel in solider Ausführung,
Wandeinbau - Spülkasten,
Klosettpapierhalter ohne Deckel.
Reservepapierhalter.
WC-Bürstengarnitur
Montagehöhe 42 cm (Porzellan)
Urinal für Erwachsene
Montagelement entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale
wandhängendes Urinal aus Sanitärporzellan mit hinterem Abgang,
Drückergarnitur weiß
Schamzwischenwand
Behinderten Toilette
Montagelement entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale
Montagelemente für WC-Stützklappgriffe
wandhängendes spülrandloses Tiefspül-WC aus Sanitärporzellan, Länge 70 cm
Drückerplatte für zweifach-Spülauslösung, weiß
Ringsitz ohne Deckel in solider Ausführung,
Wandeinbau-Spülkasten,
Klosettpapierhalter ohne Deckel.
Reservepapierhalter.
WC-Bürstengarnitur
2 Stütz-Klappgriffen 80 cm mit Spül- und Alarmauslösung
1 Rückenstütze
Montagehöhe 44 cm (Porzellan)
Behinderten Waschtisch
Montagelement entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale
Montagelemente für Haltegriffe
Waschtische aus Kristallporzellan 65*55 z. B. Golf Medi mit Überlauf
Einloch-Einhebel-Mischbatterie mit langem Hebel,
Ablaufsieb
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 43 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
Eckventilen
Unterputzgeruchsiphon
Kipp-Wandspiegel 60*80 cm
Montagehöhe 85 cm (Porzellan)
Waschmaschinen in Hauswirtschaftsraum
Montagelement entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale
Unterputz Zu- und Ablaufgarnitur mit Auslauf und Schlauchhahn
Küchen-Doppelspüle
Montagelement entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale
Doppelspüle aus Edelstahl (Bauseits durch Küchenbauer)
Einloch-Einhebel-Mischbatterie mit Zugknopfgarnitur (Baus. durch Küchenbauer)
Eckventil
Kombi-Eck-Geräteanschlussventil für Geschirrspülmaschine
Rohrgeruchsiphon für zwei Becken und Spülmaschinenanschluss
Anschluss an Mischbatterie herstellen (Bauseits durch Küchenbauer)
Küchenspüle Personalraum im OG
Montagelement entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale
Einzelspüle aus Edelstahl (Bauseits durch Küchenbauer)
Einloch-Einhebel-Mischbatterie mit Zugknopfgarnitur (Baus. durch Küchenbauer)
Eckventil
Kombi-Eck-Geräteanschlussventil für Geschirrspülmaschine
Rohrgeruchsiphon für ein Becken und Spülmaschinenanschluss
Anschluss an Mischbatterie herstellen (Bauseits durch Küchenbauer)
Waschtisch Kinderküche
Montagelement entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale
Waschtische Fabrikat Keramag - Modell-Nr. 222360 (Klassenzimmer-Waschtisch) mit absperrbaren Unterschrank,
Einloch-Einhebel-Mischbatterie mit Zugknopfgarnitur,
Eckventilen
verchromten Rohrgeruchsiphon
Wandspiegel 60*80 cm,
Montagehöhe 55 cm (Porzellan)
Insgesamt: 3 Stück (1 x Gruppe KiKri - Raum 1.01 - EG, 1 x Gruppe KiKri - Raum 1.05 - EG, 1 x Nebenraum - Raum
2.03 - OG).
Waschtisch Küche
Montagelement entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale
Waschtische als Edelstahlbecken mit Überlauf (durch Küchenhersteller)
Einloch-Einhebel-Mischbatterie mit Zugknopfgarnitur (Bauseits durch Handwerker vor Ort),
Eckventile
verchromten Rohrgeruchsiphon (Bauseits durch Handwerker vor Ort),
Badewannen für Wickeltische
Montagelement entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale
Badewanne (Bauseits durch Möbelhersteller)
Einloch-Einhebel-Mischbatterie mit Zugknopfgarnitur (Bauseits durch Handwerker vor Ort),
Eckventile
verchromten Rohrgeruchsiphon (bauseits durch Handwerker vor Ort),
Ausführung nur im Erdgeschoss.
Ausgussbecken
Montagelement entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale
Stahlausgussbecken mit Rückwand, emailliert,
Rost
Stopfen mit Kette
Wand-Einloch-Einhebel-Mischbatterie
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 44 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
Rohrgeruchsiphon
Insgesamt 3 Stück (1 x Putzraum EG, 1 x Heizung EG, 1 x HW OG)
Konvektomatanschlüsse in Küche
Montagelement entweder in der Systemwand des Gebäudeerstellers oder in der Vorsatzschale
Wasseranschluss mit Kugelhahn DN 15
Abwasseranschluss DN 50
Anschluss herstellen (Gerät bauseits durch Küchenfirma)
Industriespülmaschine in Küche
Anschluss herstellen (Gerät bauseits durch Küchenfirma)
Zur Übergabe sind eine Betriebsanleitung sowie farbig angelegte Revisionspläne in 2-facher Fertigung zu
übergeben.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 45 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
34. LÜFTUNG
Die Entlüftung der Bäder und WCs sowie der innenliegenden Räume (ohne Fenster) erfolgt mit kleinen zentralen Lüftungsanlagen
mit Wärmerückgewinn und el. Nacherhitzen. Diese Lüfter laufen über Zeitschaltuhr und sind solange der
Kindergarten in Betrieb ist - ebenfalls in Betrieb. Lüftungsrohre als Wickelfalzrohre. Gedämmt werden Fortluft und Frischluftkanäle
mit Armaflexdämmung zur Vermeidung von Kondensation. Die Zu- und Abluftkanäle werden nicht gedämmt.
Diese Lüfter sollten zentral ein- und ausgeschaltet werden können. Im Bereich aller anderen Räume mit Fenster
ist keine mechanische Lüftung vorgesehen. Ausnahme ist hier die Küche im EG, da hier Feuchtelasten auftreten
können.
Die einzelnen Lüftungsanlagen sind entsprechend der Planung und des Raumbuchs zu planen, zu bemessen und auszuführen.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 46 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
35. KÜHLUNG
Die Kühlung der Zimmer erfolgt im Sommer über die Fußbodenheizung.
Steuerung und Regelung über die Raumtemperaturregler der Fußbodenheizung.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 47 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
36. ALLGEMEINE VORBEMERKUNGEN GEWERK ELEKTRO
Für die nachstehend beschriebenen elektrischen Anlagen sind folgende allgemeine und notwendige Leistungen mit
vorzusehen:
- Ausführungsplanung
- Projektierung, Werk & Montageplanung
- Lichtberechnungen
- Bemusterung der sichtbaren Anlagenteile
- Unterstützung bei Antragsstellung mit Behörden (z.B. Hausanschlußantrag)
- Einweisung der Nutzer in die Anlagentechnik
- Dokumentation (2-dach Papier + Datenträger)
- Sachverständigenabnahme Hausalarmanlage
Weiterhin ist zu beachten:
- Die üblichen allgemeinen Regeln der Technik und DIN (VDE-) Vorschriften
- Alle zur Erstellung und Betrieb elektrischer Anlagen relevanten Normen und Richtlinien
- Vorgaben aus dem Brandschutzkonzept
- Auflagen der aktuellen Leistungsanlagenrichtlinien (LRA)
- Auflagen der örtlichen Landesbauordnung
- die aktuell gültigen Unfallverhütungsvorschriften (UVV)
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 48 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
37. KG 440 STARKSTROMANLAGEN
KG 442 Eigenstromversorgungsanlagen
Fluchtwegbeleuchtung
Die Flucht- und Rettungswege sind gemäß dem zu erstellenden Brandschutzkonzept auszuführen.
Eine zentrale Protokollierung der Einzelleuchten ist nicht vorzusehen.
Eine Sicherheitsbeleuchtung der Aussentreppe (Fluchttreppe) ist mit vorzusehen.
KG 443 Niederspannungsschaltanlagen
Die Niederspannungsversorgung erfolgt über einen neu zu beantragenden Hausanschluss beim örtlichen
Energieversorger (Leistung des AG bzw. bauseitige Leistung).
Der Zählerplatz für die Übergabemessung gemäß den örtlich gültigen TAB wird durch den Auftragnehmer
geplant und eingebaut.
Ein separater Zählerplatz für die Sondertarifmessung und ggf. Rundsteuerempfänger oder Schaltuhr der
Wärmepumpenanlage muss ebenfalls berücksichtigt werden.
Im Technik- bzw. Heizraum EG wird der Haupt- und Unterverteiler installiert, der zentral das komplette Gebäude
versorgt.
Die Auslegung der Verteilerbestückung mit Sicherungsautomaten erfolgt mit 10% ausgebauter Gerätereserve und 20%
Platzreserve für spätere Erweiterungen.
Es werden max. 10 Steckdosen an einen Stromkreis angeschlossen, Gerätesteckdosen erhalten separate
Absicherungen.
Beleuchtungsstromkreise sind getrennt zu Steckdosenstromkreisen abzusichern.
Die Notaus-Schaltung für die Küchengeräte ist entsprechend zu beachten.
Fehlerstromschutzeinrichtungen mit In 30mA sind entsprechend der DIN VDE für Steckdosenstromkreise
einzusetzen.
Der Stromkreis des EDV-Verteilers sowie der Außensteckdosen erhält einen separaten, kombinierten FI/LS-Schalter.
Die Neufassung der DIN VDE Teil 420 sieht als Präventivmaßnahme zum Schutz vor Bränden in
verschiedenen Anwendungsbereichen sogenannte Fehlerlichtbogenschutzeinrichtungen vor. Die 1-poligen
Endstromkreise der Schlaf-, Gruppen-, Krippen-, sowie Nebenräume der Kiga-Räume sind mit o.a.
sogenannten „Brandschutzautomaten“ auszurüsten.
Zur Ansteuerung der Außenleuchten wird eine Zeitschaltuhr (1-Kanal) mit separatem Dämmerungsschalter
vorgesehen.
Die Außensteckdosen werden über einen Einbauschalter (incl. Kontrollleuchte) in der Verteilung geschaltet.
KG 444 Niederspannungsinstallationsanlagen
Verlegesysteme allgemein
Die Kabel & Leitungen werden im Gebäude vorzugsweise in Zwischendeckenbereichen mit Sammelhaltern
und Gitterrinnen verlegt, um eine problemlose spätere Nachinstallation zu ermöglichen.
Die vertikale Erschließung erfolgt mit verzinkten Kabelleitern.
Technikräume werden grundsätzlich mit verzinkten Kabeltrassen sowie a.P.- Installationen in Leerrohr
versorgt.
Die Vorgaben aus dem Brandschutzkonzept und Auflagen der aktuellen Leitungsanlagenrichtlinie (LAR) sind
umzusetzen.
Es wird eine Platzreserve von 30% zur späteren Nachbelegung vorgehalten.
Allgemeine Installation
Die allgemeine Elektroinstallation für das Gebäude umfasst die vollständigen Schalter & Steckdosen,
Elektroanschlüsse für alle elektrischen Verbraucher.
Als Schalterprogramm ist ein einheitliches Flächenprogramm eines Systemherstellers, alpinweiß, Abdeckung
eckig, u.P.-Montage, vorzusehen.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 49 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
Die u.P.-Steckdosen sind im Gebäude mit integrierten erhöhten Berührungsschutz (Kinderschutz)
anzubieten.
Im Technikbereich werden Schalter und Steckdosen als a.P.-Ausführung eingesetzt, Schutzart IP44.
Die Art und Anzahl der Bestückung ist dem Raumbuch zu entnehmen.
Die Spannungsversorgungen der sonstigen flankierenden Gewerke
wie z.B.:
- Wärmepumpenanlage
- Heizkreisverteiler
- Lüftungsanlagen
- Regelung Fußbodenheizung
- Warmwasserbereitung
- Aufzugsanlage
- Spüleinrichtungen
- Feststelleinrichtungen
sind gemäß den Anforderungen der sonstigen Leistungsbeschreibung zu berücksichtigen.
Elektrische Sonnenschutzanlage:
Für die mit außenliegendem Sonnenschutz ausgestatteten Fenster sind elektrische Außenraffstores geplant.
Die Antriebe und Motorkupplungen (+ Gegenstück) incl. vollständiger Mechanik und Behänge werden durch
das Gewerk Sonnenschutzanlage geliefert und montiert.
Die Komponenten zur Steuerung der Sonnenschutzanlage werden durch den Lieferanten Gewerk
Sonnenschutz beigestellt.
Eine 1-Kanal Wetterstation wird für die Überwachung der Grenzwerte für Wind auf dem Dach installiert. Eine
sonnengeführte, übergeordnete Steuerung ist nicht geplant.
Alle Steuerkomponenten werden durch das Gewerk Elektro montiert, verkabelt und angeschlossen.
In den betreffenden Räumen sind Jalousie-Taster im Schalterprogramm einzusetzen. Die Steuerung der
Antriebe wird raumweise zusammengefasst. In Räumlichkeiten mit zwei Fassadenrichtungen wird jede
Richtung einzeln durch einen Taster angesteuert.
Brandschutzmaßnahmen
Alle Durchführungen für Elektroleitungen durch qualifizierte Decken und Wände (F30/F90) sind mit
zugelassenen Schottungssystemen in der entsprechenden Feuerwiderstandsklasse vorzusehen.
Zu allen brandschutztechnischen Einbauten sind amtliche Nachweise für die angebotenen Systeme
vorzulegen.
Die Vorgaben aus dem Brandschutzkonzept und Auflagen der aktuellen Leitungsanlagenrichtlinie (LAR) sind
umzusetzen.
KG 445 Beleuchtungesanlagen
Die Beleuchtungsstärke der Räumlichkeiten und erforderliche Gleichmäßigkeit sowie sonstige normative
Vorgaben der DIN 12464-1 sind rechnerisch nachzuweisen.
Als Wartungswert wird der Faktor 0,8 angesetzt.
Die Beleuchtungsschaltungen der Innenbereiche sind dem Raumbuch zu entnehmen.
Schaltung der Außenleuchten in Abhängigkeit der Dämmerung und einem individuell programmierbaren
Zeitfenster.
KG 446 Blitzschutz- und Erdungsanlage
Blitzschutzanlage
Für das Gebäude ist eine äußere Blitzschutzanlage gem. DIN/VDE 0185 anzubieten.
- Klassifizierung gemäß VDS 2010:2002 7/01
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 50 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
- Blitzschutzklasse III
- Messung, Dokumentation, incl. Prüfbuch
Innerer Blitzschutz und Potenzialausgleich
Die Haupt- und Unterverteilung erhält einen Stör- und Überspannungsschutz. Der Überspannungsschutz ist
nach VDE 0110/T1 vorzusehen. (Kl. B&C)
Kabel und Leitungen, die das Gebäude verlassen und sich in einer überwachungsrelevanten Zone befinden,
werden ebenfalls in den Überspannungsschutz eingebunden.
Dies betrifft u.a.:
- Erdkabel für Außenanlagen
- Steuerleitungen für Wettersensoren
Sämtliche fremden, leitfähigen Anlagenteile wie z.B:
- Verrohrungen Heizung/Lüftung/Sanitär
- EDV-Verteiler
- Kabeltrassen
- Heizkreisvereilergehäuse
- Steigeleitern
- Aufzugs-Konstruktion
sind in den Potenzialausgleich mit einzubinden.
Der Hauptpotenzialausleich wird an den Fundamenterder angeschlossen.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 51 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
38. KG 450 FERNMELDE-UND INFORMATIONSTECHNISCHE ANLAGEN
KG 451 Such- und Signalanlagen
Unterputzbriefkastenanlage, Farbe nach Wahl des Bauherrn, mit Einwurf für C4 quer, öffenbar nach vorne
mit nachstehenden Elementen.
Eine Audio-Türsprechstelle in die Briefkastenanlage integriert. Die Türstation wird als a/b -Teilnehmer direkt
auf die Telefonanlage aufgeschaltet.
Erforderliche Netzteile für den Betrieb der Sprechstelle sowie Betätigung des Türöffners sind mit anzubieten.
Alternativ kann die Briefkastenanlage auch freistehend vor der Fassade realisiert werden und die
Sprechstelle als Unterputzeinheit.
Des Weiteren wird ein Türöffner-Taster an der Innenseite des Windfangs installiert, um Eltern und Personal
die Türöffnung zu ermöglichen.
Die Komponenten sind als Hinterbau-Geräte vorzusehen und mit dem Hersteller des Briefkastensystems
abzustimmen. Es wird eine Klingeltaste, Mikrofon und Lautsprecher benötigt.
Die Sprechstelle und Türöffner werden bis zum EDV-Verteiler verkabelt, um die Komponenten auf die
Telefonanlage aufschalten zu können. Die Telefonanlage wird vom Bauherrn selbst beschafft und
programmiert, incl. Integration der Außensprechstelle.
KG 452 Lichtrufanlage
Für das Behinderten-WC ist ein Kompakt Ruf-Set zum Aufbau einer Notrufanlage vorgesehen, Abdeckung
kombinierbar mit dem angebotenen Schalterprogramm.
Bestehend aus:
- Netzteil-Einsatz,
- Alarmmelde-Einsatz
- 2x Signaltaster-Einsatz mit Zugschnur
- Abstelltaster-Einsatz
- Rufauslösung über Zugschnurtaster.
- Optische und akustische Notrufsignalisierung außerhalb des Behinderten-WCs.
- Beruhigungslicht bei Rufauslösung.
- Beschriftungsfeld: 51 x 10 mm.
Bedienelemente: Zugschnur und Abstelltaste.
Anzeigeelemente: LED Blinklicht, Summer und Beruhigungslicht.
KG 456 Gefahrenmelde- und Alarmanlagen
Hausalarm
Für das Gebäude ist eine Hausalarmanlage anzubieten. Die Vorgaben aus dem Brandschutzkonzept sind einzuhalten.
Grundlage zur Planung, Projektierung und Ausführung ist die DIN VDE 0833 1-4, DIN EN54 sowie die BHE-Richtlinie
für Hausalarmanlagen. Die Hausalarmanlage ist ein einem zugelassenen F30-Systemgehäuse einzubauen, da keine
separate Räumlichkeit zur Verfügung steht. Es wird gemäß Brandschutzkonzept eine flächendeckende Alarmierung
gefordert. Entsprechende Sirenen sind daher in jedem Raum vorzusehen, um einen ausreichend hohen Schallpegel
(10dB über Grundlautstärke) zu erreichen. Automatische Melder sind im der Kindermensa (Multisensormelder) und
Küche (Thermomelder) vorzusehen. Handdruckmelder werden entsprechend den Vorgaben aus dem Brandschutzkonzept
in den jeweiligen Räumen installiert.
Die Einhaltung der aktuell gültigen Leitungsanlagenrichtlinien wird berücksichtigt.
Die Durchführung einer Sachverständigenabnahme ist ebenfalls mit anzubieten.
KG 457 Übertragungsnetze
Strukturierte Verkabelung
Für das Gebäude ist eine strukturierte, passive Datenverkabelung in KAT.6A (500Mhz)-Qualität vorgesehen.
Es sind Datenkabel in Cat.7 1000Mhz-Ausführung anzubieten.
Die Datenanschlüsse werden in Modultechnik mit RJ45/Kat.6A Modulen ausgeführt.
Für die WLAN- und DECT-Abdeckung ist eine flächendeckende Verkabelung im Gebäude vorgesehen.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 52 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
Die Anzahl der Datenanschlüsse in den jeweiligen Bereichen sind dem beigefügten Raumbuch zu
entnehmen.
Die Abdeckungen und Rahmen werden im gleichen Schalterprogramm des Schalterherstellers (Siehe
Beschreibung allg. Elektroinstallation) ausgeführt.
Alle installierten Anschlüsse werden mit entsprechenden Cat-Messungen dokumentiert.
Ausführung des Gebäudeverteilers:
- 12 Höheneinheiten
- 19"-Technik
- Gehäusetiefe 1000mm
- 1x Steckdosenleiste mind. 6-fach, incl. Überspannungschutz
Alle Aktivkomponenten und Zubehör wie z.B. Switche, Telefon-Anlage, Patchkabel, werden vom Bauherrn
selbst beschafft und eingebaut.
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 53 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
1 PAUSCHAL
psch ....................
05.06.2019 Leistungsverzeichnis Blankett Seite 54 von 54
Kinderhaus in Seukendorf GU-Ausschreibung
Zusammenstellung
Summe ....................
zzgl. MwSt ......... % ....................
Gesamtsumme ....................
weitere Projekte finden für

alles neu

 

Container-Modulbau, Bauportal, Containeranlagen, mobile Raumsysteme, Container, Raumeinheiten, Bauausführung, GU Generalunternehmerleistungen, mobile Kindergärten, Schulen, Komplettleistungen - Bauvorhaben Hochbau, umfassende Bauleistung Neubau