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News zu den Beschaffungsmärkten im Container-Modulbau

Hertie School of Governance Studie: Großprojekte in Deutschland – Zwischen Ambition und Realität




Unter der Leitung von Genia Kostka,Professorin für Governance von Energie und Infrastruktur, wurden 170 in Deutschland seit 1960 realisierte Großprojekte erfasst und analysiert, darunter 119 abgeschlossene und 51 noch laufende Projekte. In den Bereichen öffentliche Gebäude, Verkehr, Energie, Rüstung sowie Informations- und Kommunikationstechnologie untersucht die Studie erstmals systematisch geplante und tatsächliche Kosten. Drei detaillierte Fallstudien zum Berliner Großflughafen BER, zur Elbphilharmonie sowie zu Offshore-Windparks ergänzen die Untersuchung.


Dabei wurden die untersuchten Projekte wie folgt kategorisiert:


kleine Objekte : Kosten unter 50 Millionen


mittlere Objekte: Kosten zwischen 50 und 500 Millionen Euro


große Objekte: Kosten größer als 500 Millionen Euro


Die zusammengefassten Ergebnisse sind dabei von hohem Interesse, u.a.:


Die Analyse untersucht 170 öffentliche Infrastruktur-Großprojekte in Deutschland:


»Für abgeschlossene Projekte (n=119) beträgt die durchschnittliche Kostensteigerung pro Projekt 73 %.


»Unvollendete Projekte (n=51) weisen durchschnittliche Kostensteigerungen von 41 % pro  Projekt auf. Diese Kosten werden bis Projektabschluss allerdings weiter steigen.


Insgesamt sind die 170 Infrastrukturprojekte in Deutschland um 59 Milliarden Euro teurer als geplant – statt 141 werden sie mindestens 200 Milliarden Euro kosten


Durchschnittliche Kostensteigerungen variieren zwischen den Sektoren. Die höchsten durchschnittlichen Kostensteigerungen pro Projekt entstanden im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie und im Energiesektor (394 % bzw. 136 %), gefolgt von den Bereichen Rüstungsbeschaffung (87 %), Gebäude (44 %) und Verkehr (33 %).


„Pionierrisiken“ erklären teilweise, warum sich die Kostensteigerungen zwischen den Sektoren gravierend unterscheiden:


»Kennzeichnend für einige Sektoren wie Energie (z.B. Offshore-Wind, Kernenergie) und Informations- und Kommunikationstechnologie (z.B. bundesweite IT-Projekte) sind Projekte, bei denen Neuland betreten wird.


»Ungetestete Technologien und unvorhersehbare technologische Hindernisse können bei solchen Pionierprojekten zu erheblichen Zeit-und Kostensteigerungen führen.


»Auch Governance-Probleme entstehen gerade bei Pionierprojekten, da unklar ist, welche Verwaltungsform sich für das Projekt am besten eignet. Die Folge sind oftmals unklare Haftung und Verantwortlichkeiten für Projektergebnisse.


Auf Basis der Analyse wird der Einsatz von sektorspezifischem Benchmarking während des öffentlichen Planungsprozesses empfohlen.



Sektorübergreifende durchschnittliche Kostensteigerungen pro Projekt (in %)


Verkehr



Im Straßenbau (n=24), durchschnittliche Kostensteigerungen 27 %,,(n=51*)


variieren zwischen -23 % und 125 %.



Im Schienenbau (n=12), durchschnittliche Kostensteigerungen 30 %,


variieren zwischen -10 % und 59 %.



Im Flughafenbau (n=6), durchschnittliche Kostensteigerungen 56 %,


variieren zwischen -3 % und 148 %.


Gebäude



Kostensteigerungen variieren zwischen -46 % und 425 %.(n=87*)



Es handelt sich um vergleichsweise kleine Projekte,


Durchschnittsgröße beträgt € 176 Millionen.


Rüstung



Kostensteigerungen variieren zwischen -4 % und 135 %.(n=8*)



Projekte im Bereich Rüstungsbeschaffung sind mit


durchschnittlich € 8.1 Milliarden Euro am größten.


Energie



Kostensteigerungen variieren zwischen 19 % und 494 %.(n=10*)



Kernenergie-Projekte sind besonders riskant mit durchschnittlichen Kostensteigerungen von 164 %.


IKT


■ Kostensteigerungen variieren zwischen -7 % und 1150 %. (n=10*)



Informations- und Kommunikationstechnologie-Projekte


setzen oft auf Pioniertechnologien mit hohem Risiko;


4 von 10 Projekten hatten Kostensteigerungen von über 200 %


Wichtigste Empfehlung:


sektorbasiertes Benchmarking


Die Steuerung von Großprojekten ließe sich insbesondere durch sektorbasiertes Benchmarking verbessern, indem etwa öffentliche Infrastruktur-Planungen durch Performance- Kriterien vergleichbar gemacht werden.


Die Verantwortlichen auf Bundes- und Länderebene sollten dabei in drei Schritten vor


gehen:


»Einführung einer öffentlich zugänglichen Datenbank über große Infrastrukturprojekte nach dem Beispiel Großbritanniens („Major Project Authority“).


»Einsatz einer Referenzklassenprognose bei öffentlicher Planung. Die sich daraus


ergebenen sektorspezifischen Referenzklassen kalkulieren für Projekte einen


“Risiko-Aufschlag” für potentielle Kostensteigerungen.


»Nutzung von speziellen Risikoversicherungsverträgen auf Mikro-Ebene zur effektiven Kostenkontrolle und Risikoverteilung, um Anreize für öffentliche Planer zu schaffen, das Budget einzuhalten


Quelle: Hertie School of Governance




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Neue Ausschreibungen

Projektinformationen Details
Ausschreibung: Zentrum Bayern Familie und Soziales in Nürnberg >>Los: Baustelleneinrichtung
Ort: PLZ 90 - Nürnberg

Leistungen: II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Baustelleneinrichtung für Bauabschnitt 1 und 2 des Bauvorhabens, welche während der Bauzeit abhängig vom Fortschritt der Bauarbeiten aufgebaut und abgebaut wird, einschließlich Vorhalten und Instandhalten, bestehend aus: Bauschild, Container für die Objektüberwachung, Sanitärcontainer, 1.800 m² Baustellenverkehrsfläche, 500 m Schutzzaun, Baustellensicherungen/Verkehrszeichen, Baustrom- und Bauwasserversorgung, Bautreppen und Rampen, Witterungsschutz an ...
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Ausschreibung: UzK, Hauptgebäude, Modulbau Infopoint in Köln >>Los: Modulbau Infopoint
Ort: PLZ 50 - Köln

Leistungen: Modulbau als Interims-Infopoint auf dem Vorplatz des Hauptgebäudes, ca. 3 x 4 m
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Ausschreibung: Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Baut. B in Erlangen >>Los: Baustelleneinrichtung
Ort: PLZ 91 - Erlangen

Leistungen: f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt in Lose Baustelleneinrichtung Bauzaun (Metallgitter) 210 m 3 St. Zentrale WC-/Waschcontainer f. 100 Pers. 1 St. Sanitätscontainer 10 St. Baubüro Container incl. Nebenräume 2 Container-Treppen 2-geschossig 1 Bautreppe im Gebäude 3-geschossig 1 Bauaufzug 3 Haltestellen Baustrom und Bauwasseranschluss und Leitungsnetz
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